Methodologie Quiz

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Methodologie Quiz

Questions and Answers
  • 1. 
    Sozialwissenschaftler streben nach Objektivität und Werturteilsfreiheit. Welche Aspekte erschweren dies? (3)
    • A. 

      Die Existenz von Vorbegriffen (Durkheim)

    • B. 

      Der Matthäus-Effekt (Merton)

    • C. 

      Die Konstruktion des Idealtypus (Weber)

    • D. 

      Der Forscher ist Teil des Aktionsfeldes (Cicourel)

    • E. 

      Die voraussetzungslose Abbildung historischer Wirklichkeit existiert nicht (Weber)

  • 2. 
    Gallups revolutionäre Entwicklungen in der Meinungsforschung bestanden darin... (2)
    • A. 

      Wahrscheinlichkeitsrechnungen einzusetzen.

    • B. 

      Bei Längsschnittstudien die Entwicklungen mittels grafischer Darstellungen übersichtlich aufzubereiten.

    • C. 

      Repräsentative Stichproben zu ziehen.

    • D. 

      Zusatzfragen über wahlbeeinflussende Faktoren zu stellen.

  • 3. 
    Beim induktiven Vorgehen wird... (1)
    • A. 

      Gezielt nach der Ausnahme gesucht.

    • B. 

      Vom Besonderen auf das Allgemeine geschlossen.

    • C. 

      Aufgrund der Bestätigung einer These prognostiziert.

    • D. 

      Aufgrund eines allgemeinen Gesetzes ein besonderer Fall erklärt.

    • E. 

      Eine Hypothese falsifiziert.

    • F. 

      Nach nomothetischen Aussagen gesucht.

  • 4. 
    Lesen Sie den folgenden Textauszug: (1)„Der Mensch ist ein Wesen, das in selbstgesponnene Bedeutungsgewebe verstrickt ist, wobei ich Kultur als dieses Gewebe ansehe. Ihre Untersuchung ist daher keine experimentelle Wissenschaft, die nach Gesetzen sucht, sondern eine interpretierende, die nach Bedeutungen sucht.“ Von wem ist dieser Text?
    • A. 

      William F. Whyte

    • B. 

      Clifford Geertz

    • C. 

      Norbert Elias

    • D. 

      Paul Lazarsfeld

  • 5. 
    Welche der folgenden Begriffe sind typisch für Elias' Studie über den Prozess der Zivilisation? (2)
    • A. 

      Verhaltensstandard

    • B. 

      Courtoisie

    • C. 

      Protestantismus

    • D. 

      Alkoholismus

    • E. 

      Soziographie

  • 6. 
    Wenn Phänomene, die zeitgleich stattfinden, miteinander verglichen werden, spricht man in den Sozialwissenschaften von... (1)
    • A. 

      Diachronem Vergleich.

    • B. 

      Achronem Zeitvergleich.

    • C. 

      Synchronem Vergleich.

    • D. 

      Parachronem Zeitvergleich.

  • 7. 
    Welche der folgenden Aussagen zur Geschichte der empirischen Sozialforschung (Maus) sind richtig? (2)
    • A. 

      Frühe Formen von Statistiken werden seit den Hochkulturen durchgeführt.

    • B. 

      Statistische Verfahren wurden von August Comte (1838) für die Auswertung soziologischer Methoden adaptiert.

    • C. 

      Die von David Davis (1795) durchgeführten systematischen Erhebungen gelten als die erste dokumentierte Statistik.

    • D. 

      Sir William Petty war der erste, der soziologische Beobachtungen in Form mathematischer Angaben ausgedrückt hat.

  • 8. 
    Wie gelangt Emile Durkheim in seiner Studie „Der Selbstmord“ zu seinen Befunden? Durch... (1)
    • A. 

      Persönliche Interviews

    • B. 

      Analyse amtlicher Statistiken

    • C. 

      Teilnehmende Beobachtung

    • D. 

      Analyse persönlicher Dokumente

  • 9. 
    Woran zeigt sich laut Emile Durkheim, dass der Glaube innerhalb einer Gesellschaft an Bedeutung verloren hat? (2)
    • A. 

      An der größeren Häufigkeit okkulter Praktiken

    • B. 

      Am niedrigeren Stellenwert wissenschaftlicher Erkenntnisse

    • C. 

      Am höheren Stellenwert von Bildung

    • D. 

      An der größeren Häufigkeit von Selbstmorden

  • 10. 
    Was muss laut Max Weber („Wissenschaft als Beruf“) ein/e StudentIn für eine erfolgreiche Karriere als WissenschaftlerIn unbedingt mitbringen? (3)
    • A. 

      Leidenschaft für eine Sache

    • B. 

      Streben nach persönlichem Erleben

    • C. 

      Altruismus

    • D. 

      Eine feste Weltanschauung

    • E. 

      Methodische und begriffliche Kompetenzen

    • F. 

      Geduld und Ausdauer

  • 11. 
    In „Street Corner Society“ macht Whyte auf die Notwendigkeit des richtigen Umgangs mit dem gesammelten Material aufmerksam. Was nennt er als Lösung? (1)
    • A. 

      Die Organisation der Notizen nach den untersuchten sozialen Gruppen

    • B. 

      Die Notwendigkeit der statistischen Auswertung qualitativer Daten

    • C. 

      Die Organisation der Notizen nach der Objektivität der Aussagen

    • D. 

      Die Notwendigkeit der Einbeziehung der Falsifikation

  • 12. 
    Was zeichnet die Technik der verlorenen Briefe aus? (2)
    • A. 

      Die Versuchspersonen können einzeln befragt werden

    • B. 

      Die Technik besticht durch Exaktheit und hohen Grad an Überprüfbarkeit

    • C. 

      Eine alltägliche Situation bildet die Grundlage der Messung

    • D. 

      Die Versuchspersonen wissen nicht, dass sie Teil eines Experiments sind

  • 13. 
    Unter Kausalität versteht man … (1)
    • A. 

      Den Wunsch mancher Sozialwissenschaftler aufgrund ihrer Ergebnisse, verändernd in die Gesellschaft einzugreifen.

    • B. 

      Das experimentelle Eliminieren von Störvariablen im Feldexperiment

    • C. 

      Einen Zusammenhang, bei dem Ursache und intervenierende Variable bekannt sind

    • D. 

      Einen Zusammenhang, bei dem bekannt ist, was Ursache und was Wirkung ist

  • 14. 
    Welche der folgenden Aussagen trifft zu? Die Sozialwissenschaften … (1)
    • A. 

      Haben hauptsächlich Methoden der Naturwissenschaften weiterentwickelt und adaptiert.

    • B. 

      Haben nur die Methoden der US-amerikanischen Wahlprognostik weiterentwickelt und adaptiert

    • C. 

      Haben alle die gleichen Forschungsschwerpunkte und theoretischen Zugänge entwickelt.

    • D. 

      Haben unterschiedliche Forschungsschwerpunkte und Methoden im Laufe der Zeit entwickelt.

  • 15. 
    Was trifft zu? (3)Beim Laborexperiment handelt es sich um eine Versuchsanordnung, bei der Ursache-Wirkungszusammenhänge überprüft werden.– WEIL – Die Laborsituation bietet ein Höchstmaß an Kontrolle der sozialen Situation und der in ihr wirkenden Faktoren. 
    • A. 

      Die erste Aussage ist richtig

    • B. 

      Die erste Aussage ist falsch

    • C. 

      Die zweite Aussage ist richtig

    • D. 

      Die zweite Aussage ist falsch

    • E. 

      Die Weil-Verknüpfung ist berechtigt

    • F. 

      Die Weil-Verknüpfung ist falsch

  • 16. 
    Malinowski arbeitet in seiner Forschung nach drei methodischen Prinzipien. Welche der folgenden Aussagen stimmen mit diesen überein? (2)
    • A. 

      Man muss sich ein möglichst umfassendes Bild der sozialen und kulturellen Wirklichkeit machen

    • B. 

      Der/Die ForscherIn soll durch einfache Deduktion Schlussfolgerungen ziehen

    • C. 

      Man sollte für längere Zeit unter den Ortsansässigen leben

    • D. 

      Daten sollten selektiv anhand vorab definierter Hypothesen erhoben werden

  • 17. 
    Welche der folgenden Aussagen treffen auf die von Berelson, Gaudet und Lazarsfeld durchgeführte Studie „Wahlen und Wähler“ (The People’s Choice) zu? (2) 
    • A. 

      Es handelt sich um eine postalische Befragung

    • B. 

      Es handelt sich um eine quantitative Analyse von Umfragedaten

    • C. 

      Es handelt sich um eine teilnehmende Beobachtung.

    • D. 

      Es handelt sich um eine historische Vergleichsstudie

    • E. 

      Es handelt sich um eine qualitative Befragung von Politikern

    • F. 

      Es handelt sich um eine Panel-Studie

  • 18. 
    Sozialreportagen sind gekennzeichnet durch … (1) 
    • A. 

      Einen systematischen Vergleich von Bevölkerungsgruppen

    • B. 

      Das Ziehen deduktiver Schlüsse

    • C. 

      Die Beschreibung gesellschaftlicher Missstände

    • D. 

      Die Einführung moralstatistischer Erhebungen

  • 19. 
    Was ist ein „Paradigma“ nach Thomas Kuhn? (2) 
    • A. 

      Eine besondere Art des Experiments

    • B. 

      Eine typische Phase der Entwicklung von Wissenschaften

    • C. 

      Eine wissenschaftstheoretische Leitvorstellung

    • D. 

      Eine Anomalie im Forschungsdesign

    • E. 

      Eine interdisziplinäre Methode

  • 20. 
    Ein Untersuchungsdesign, bei dem ein und dieselbe Personengruppe immer wieder innerhalb eines bestimmten Zeitraums befragt wird, nennt man … (1) 
    • A. 

      Soziogramm

    • B. 

      Lost Letter Technik

    • C. 

      Panelstudie

    • D. 

      Feldexperiment

    • E. 

      Querschnittuntersuchung

  • 21. 
    George Gallups revolutionäre Entwicklung in der Meinungsforschung bestand darin … (1) 
    • A. 

      Eine Stichprobe zu bilden entsprechend der Merkmale der Grundgesamtheit

    • B. 

      Die Auswirkung von TV-Diskussionen auf das Wahlverhalten zu untersuchen

    • C. 

      Bei Längsschnittstudien die Entwicklungen mittels grafischer Darstellungen aufzubereiten

    • D. 

      Zusatzfragen über wahlbeeinflussende Faktoren zu stellen

  • 22. 
    Wenn Phänomene, die zu verschiedenen Zeiten stattfinden, miteinander verglichen werden, spricht man in den Sozialwissenschaften von … (1) 
    • A. 

      Diachronem Vergleich

    • B. 

      Achronem Vergleich

    • C. 

      Parachronem Vergleich

    • D. 

      Synchronem Vergleich

  • 23. 
    Warum irrten nach Felix Keller die ersten Wahlprognosen (straw polls) zu den US-Wahlen? (1) 
    • A. 

      Mangelnde Stichprobentheorie

    • B. 

      Hoher Anteil von Wechselwählern

    • C. 

      Uninformierte Befragte

    • D. 

      Schlecht geschulte Interviewer

  • 24. 
    Nicht falsifizierte Theorien und Hypothesen gelten nach Popper als … (1) 
    • A. 

      Begriffen

    • B. 

      Bestätigt

    • C. 

      Bewährt

    • D. 

      Berechtigt

    • E. 

      Bewältigt

  • 25. 
    Was trifft zu? (3)Sir Karl Popper meinte, dass es das Ziel der Wissenschaft sei, Theorien zu falsifizieren– WEIL –Popper konnte in seinem Ansatz des Paradigmenwechsels zeigen, dass alte Theorien immer falsch sind. 
    • A. 

      Die erste Aussage ist richtig

    • B. 

      Die erste Aussage ist falsch

    • C. 

      Die zweite Aussage ist richtig

    • D. 

      Die zweite Aussage ist falsch

    • E. 

      Die Weil-Verknüpfung ist berechtigt

    • F. 

      Die Weil-Verknüpfung ist falsch

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