Methodologie Steop 1

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Methodologie Steop 1


Questions and Answers
  • 1. 
    Wie vollzieht sich ein Paradigmenwechsel in den Wissenschaften nach Thomas Kuhn?
    • A. 

      A. als linearer Erkenntniszuwachs

    • B. 

      B. als Brüche in den Leitvorstellungen

    • C. 

      C. als Konsequenz technischen Fortschritts

    • D. 

      D. als Umverteilung der Produktionsmittel

    • E. 

      E. als Abfolge von Phasen

  • 2. 
    Was versteht man seit Lafitau unter „wechselseitiger Erhellung“ (vgl. Dammann)?
    • A. 

      A. Wahrheitsannäherung durch den Vergleich der Sichtweise mehrerer Forscher

    • B. 

      b. Überführung standardisierter Befragungs- und Beobachtungsdaten

    • C. 

      c. Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden in den Sitten verschiedener ethnischer Gruppierungen.

    • D. 

      d. regelmäßiger Austausch zwischen Wissenschaftlern und Praktikern

  • 3. 
    Was kennzeichnet eine Panelstudie? 
    • A. 

      a. Es ist wichtig, dass die untersuchten Gruppen nichts von der Manipulation bemerken.

    • B. 

      b. Die unabhängige Variable wird zufällig variiert.

    • C. 

      c. Der Einfluss auf festgelegte Personengruppen wird konstant gehalten.

    • D. 

      d. Dieselben Personen werden wiederholt zum gleichen Thema befragt.

    • E. 

      e. Es wird eine Veränderung der Meinungen einer Person überprüft.

  • 4. 
    Wodurch ist ein Experiment gekennzeichnet? 
    • A. 

      a. Die Auswirkung der unabhängigen Variable auf die abhängige Variable wird gemessen.

    • B. 

      b. Es kann eine kausale Beziehung zwischen den Variablen überprüft werden.

    • C. 

      c. Die ProbandInnen werden mindestens zweimal zum selben Problem befragt.

    • D. 

      d. Ergebnisse sind einmalig und nicht wiederholbar.

  • 5. 
    Welche Methoden der Datenerhebung und -auswertung haben die AutorInnen der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ angewandt? 
    • A. 

      a. Konversationsanalyse

    • B. 

      b. Biometrische Messungen

    • C. 

      c. Auswertung von Lebensgeschichten

    • D. 

      e. Auswertung von Essverzeichnissen

  • 6. 
    Indexbildung bezeichnet die?
    • A. 

      a. Eliminierung von Variablen

    • B. 

      b. Zusammenfassung von Variablen

    • C. 

      c. Umformulierung von Variablen

    • D. 

      d. Isolierung von Variablen

  • 7. 
    George Gallups revolutionäre Entwicklung in der Meinungsforschung bestand darin...
    • A. 

      a. eine Stichprobe, den Merkmalen der Grundgesamtheit entsprechend, zu bilden.

    • B. 

      b. bei Längsschnittstudien die Entwicklungen mittels grafischer Darstellungen aufzubereiten.

    • C. 

      c. die Auswirkung von TV-Diskussionen auf das Wahlverhalten zu untersuchen.

    • D. 

      d. Zusatzfragen über mögliche wahlbeeinflussende Faktoren zu stellen.

  • 8. 
    Was trifft zu? Bei Émile Durkheims Studie "Der Selbstmord" handelt es sich um ein deduktiv-nomologisches Vorgehen.WEILDurkheim hat seine Ergebnisse experimentell produziert.
    • A. 

      a. Die erste Aussage ist richtig.

    • B. 

      b. Die erste Aussage ist falsch.

    • C. 

      c. Die zweite Aussage ist richtig.

    • D. 

      d. Die zweite Aussage ist falsch.

    • E. 

      e. Die Weil-Verknüpfung ist berechtigt.

    • F. 

      f. Die Weil-Verknüpfung ist falsch.

  • 9. 
    Nach Popper sind verifizierte Theorien und Hypothesen... (1)
    • A. 

      a. endgültig bewährt.

    • B. 

      b. absolut berechtigt.

    • C. 

      c. nicht möglich.

    • D. 

      d. umfassend begriffen.

    • E. 

      e. nomothetisch bewältigt.

  • 10. 
    Für Max Weber kennzeichnet den Beruf des Wissenschaftlers... 
    • A. 

      A. strengste Spezialisierung.

    • B. 

      b. konsequente Meinungsführerschaft.

    • C. 

      C. das Absehen von spontanen Einfällen.

    • D. 

      d. brennende Leidenschaft.

  • 11. 
    Empirie steht für... 
    • A. 

      a. routinemäßige Überlegungen.

    • B. 

      b. mathematische Herangehensweise.

    • C. 

      c. Erfahrungsgeleitetheit.

    • D. 

      d. analytische Feststellungen.

  • 12. 
    Nach Durkheim sind "praenotiones", also die vorgefassten Meinungen des Alltags, im Forschungsprozess...
    • A. 

      a. ein unverzichtbarer Grundstein für wissenschaftliche Theorien.

    • B. 

      b. der eigentliche und zentrale Forschungsgegenstand.

    • C. 

      c. eine Täuschung, die das wahre Aussehen der Dinge verschleiert.

    • D. 

      d. systematisch zu hinterfragen und auszuschalten.

  • 13. 
    Wodurch ist die Arbeit von Frederic Le Play gekennzeichnet?
    • A. 

      a. anonymisierte Fragebogenerhebungen

    • B. 

      b. Errechnung von Haushaltsbudgets

    • C. 

      c. genaues Protokollieren aller Vorgänge

    • D. 

      d. Bildung von Indizes mithilfe demographischer Merkmale

    • E. 

      e. Vermessung körperlicher Merkmale

  • 14. 
    „Um Leute kennen zu lernen [...] mußte man Zeit mit ihnen verbringen, viel Zeit, jeden Tag.“Welches methodische Vorgehen beschreibt William F. Whyte in diesem Zitat?
    • A. 

      a. die Zeitverwendungsbögen

    • B. 

      b. das Feldexperiment

    • C. 

      c. die teilnehmende Beobachtung

    • D. 

      d. das "going native"

  • 15. 
    Ein Beispiel:Alle PublizistikstudentInnen in Wien studieren an der Fakultät für Sozialwissenschaften. Peter Himmelblau ist Publizistikstudent. Daraus folgt, dass Peter Himmelblau an der Fakultät für Sozialwissenschaften studiert.Diese Schlussfolgerung ist eine... 
    • A. 

      a. Reduktion.

    • B. 

      b. Induktion.

    • C. 

      c. Konstruktion.

    • D. 

      d. Deduktion.

  • 16. 
    Welche Problematik zeigt das Projekt „Camelot“ (vgl. Amann) auf?
    • A. 

      a. die Gefahr des going-native

    • B. 

      B. die Instrumentalisierung von Sozialwissenschaft

    • C. 

      c. das Problem der Gültigkeit induktiver Schlüsse

    • D. 

      d. den Stellenwert von Kausalität

  • 17. 
    Wodurch ist die qualitative Vorgangsweise in den Sozialwissenschaften charakterisiert? 
    • A. 

      a. interpretativer Zugang

    • B. 

      b. Erklären ist wichtiger als Verstehen.

    • C. 

      c. normativer Zugang

    • D. 

      d. Entwicklung von Theorien

    • E. 

      e. Feststellen kausaler Zusammenhänge

  • 18. 
    Welcher Erkenntnislogik folgt Bronislaw Malinowski in der Studie "Argonauten des westlichen Pazifik"? 
    • A. 

      a. quantitativ

    • B. 

      b. korrelativ

    • C. 

      c. kausal-erklärend

    • D. 

      d. induktiv

    • E. 

      e. verstehend

  • 19. 
    Welche Rolle spielen in William F. Whytes Studie „Street Corner Society“ Schlüsselpersonen? 
    • A. 

      a. Sie verschaffen den Zugang zum Feld.

    • B. 

      b. Sie finanzieren die Vereine.

    • C. 

      c. Sie fungieren als Testpersonen.

    • D. 

      d. Sie leiten die Forschung.

  • 20. 
    Welche der folgenden Methoden verwendet Émile Durkheim in seiner Studie „Der Selbstmord“? 
    • A. 

      a. Auswertung von Sekundärdaten

    • B. 

      b. Interpretation statistischer Daten

    • C. 

      c. Inhaltsanalyse von Krankenakten

    • D. 

      d. Auswertung von Tagebüchern

  • 21. 
    Was trifft zu?Zwei Variablen stehen in einem Ursache/Wirkungszusammenhang. Es handelt sich um Kausalität.WEILBeim Vorliegen von Kausalität ist die Richtung des Zusammenhanges bekannt.
    • A. 

      a. Die erste Aussage ist richtig.

    • B. 

      b. Die erste Aussage ist falsch.

    • C. 

      c. Die zweite Aussage ist richtig.

    • D. 

      d. Die zweite Aussage ist falsch.

    • E. 

      e. Die Weil-Verknüpfung ist berechtigt.

    • F. 

      f. Die Weil-Verknüpfung ist falsch.

  • 22. 
    Was trifft zu? (3)Methodologie ist die Lehre von der Logik des Forschungsprozesses.WEILDie Methodologie lehrt uns den richtigen Umgang mit der Wahrheit.
    • A. 

      a. Die erste Aussage ist richtig.

    • B. 

      b. Die erste Aussage ist falsch.

    • C. 

      c. Die zweite Aussage ist richtig.

    • D. 

      d. Die zweite Aussage ist falsch.

    • E. 

      e. Die Weil-Verknüpfung ist berechtigt.

    • F. 

      f. Die Weil-Verknüpfung ist falsch.

  • 23. 
    Erste soziographische Untersuchungen entstanden aufgrund... 
    • A. 

      a. der Bedürfnisse merkantilistischer Politik.

    • B. 

      b. des Wunsches, die Produktivität in der Industrie zu steigern.

    • C. 

      c. neuer Entwicklungen in der Mathematik.

    • D. 

      d. eines sozialen Organisationsproblems.

  • 24. 
    Ein Beispiel:Ein Forscher sitzt in einer Schihütte und beobachtet, dass ein Gast eine große Menge Schnaps trinkt. Auch ein zweiter Gast trinkt viel Schnaps, ein dritter ebenfalls.Als der erste Gast aufbricht beobachtet der Forscher, dass der Gast die Schihütte nur noch torkelnd verlassen kann. Auch beim Aufbruch des zweiten und des dritten Gasts beobachtet der Forscher ein solches Torkeln. Daraus folgert er: Der Konsum großer Mengen Schnaps führt dazu, dass Menschen torkeln.Um welchen Schluss handelt es sich hier? 
    • A. 

      a. Exduktion

    • B. 

      b. Induktion

    • C. 

      C. Deduktion

    • D. 

      d. Reduktion

  • 25. 
    Ein Beispiel:Pawlow hat einer Gruppe von Hunden immer gleichzeitig, wenn sie Fleisch bekommen haben, einen Glockenton vorgespielt. Eine andere Gruppe von Hunden hat den Glockenton nie zu hören bekommen. Dies machte er über einen gewissen Zeitraum.Danach spielte er beiden Gruppen den Glockenton vor und prüfte gleichzeitig den Speichelfluss. Die erste Gruppe reagierte auf den Glockenton mit Speichelfluss. Die zweite Gruppe reagierte nicht. Pawlow konnte zeigen, dass er die erste Gruppe auf den Ton konditioniert hatte. Sie hatten den Ton mit Fleisch verknüpft.Was hat Pawlow methodologisch gemacht? 
    • A. 

      a. Er hat die abhängige Variable randomisiert.

    • B. 

      B. Er hat die abhängige Variable variiert.

    • C. 

      c. Er hat die unabhängige Variable variiert.

    • D. 

      d. Er hat eine systematische teilnehmende Beobachtung durchgeführt.