Einführung In Die Wirtschaftsinformatik

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Einfhrung In Die Wirtschaftsinformatik


Questions and Answers
  • 1. 
    Aufgabenblock 1 – Informationsmanagement
    • A. 

      Wissen entsteht aus Daten, die in Bezug auf einen Verwendungszweck aufbereitet werden. Der Kontext spielt dabei eine untergeordnete Rolle

    • B. 

      Unter Informationslogistik wird die Bereitstellung von Informationen für betriebli che Entscheidungsprozesse, vor allem unter Berücksichtigung von Wirtschaftlich keitsaspekten, verstanden

    • C. 

      Wohlstrukturierte Entscheidungsprobleme zeichnen sich dadurch aus, dass sie in regelmäßigen Abständen auftreten. Deshalb kann auf Erfahrungswerte zurückge griffen werden, um diese zu lösen.

    • D. 

      Zu den Dimensionen, die zur Beschreibung des Informationsbedarfs herangezogen werden, gehören unter anderem: • Adressat • Zielsetzung • Menge • Effizienz

    • E. 

      Unter der „Enabler-Funktion“ des Informationsmanagements wird der direkte Einfluss der Geschäftsstrategie auf das strategische Informationsmanagement verstanden.

  • 2. 
    Aufgabenblock 1 – Informationsmanagement
    • A. 

      Die Strategieentwicklung für die Informatik und Informationslogistik ist eine der zentralen Aufgaben des strategischen Informationsmanagements

    • B. 

      Bei einem Informationssystem handelt es sich um ein rein technisch geprägtes System

    • C. 

      Informationen sind für Unternehmen von großer Bedeutung, da sie Entscheidern helfen, fundierte, statt willkürliche, Entscheidungen zu treffen.

    • D. 

      Das Informationsmanagement erfüllt eine Enabler-Funktion im Unternehmen, wenn es eine primär unterstützende Rolle für die anderen Fachbereiche wahrnimmt

    • E. 

      Die Sicherstellung der Verfügbarkeit von Informationssystemen ist ein Handlungs feld des operativen Informationsmanagements

  • 3. 
    Aufgabenblock 2 – Informationsmanagement
    • A. 

      Der Erfolg einer zielführenden Unternehmenssteuerung hängt maßgeblich von den zur Verfügung stehenden Informationen ab.

    • B. 

      Die Situationsanalyse kann zur Informationsinfrastrukturplanung eingesetzt werden und ist den operativen Handlungsfeldern des Informationsmanagement zuzuordnen

    • C. 

      Datenflüsse in der Informationslogistik verlaufen grundsätzlich unidirektional.

    • D. 

      Unter Berücksichtigung einer vorab definierten Syntax können Daten zu Informationen aggregiert werden.

    • E. 

      Die betriebliche Entscheidungsunterstützung kann, gemäß Baumöl (2009), aus drei Blickwinkeln betrachtet werden: aus betriebswirtschaftlicher, technischer und gesamtgesellschaftlicher Sicht.

  • 4. 
    Aufgabenblock 2 – Informationsmanagement
    • A. 

      Nach Biethahn et al. (2007) sowie Bächle und Kolb (2012) liegen die Nutzung und der Betrieb der Informationsinfrastruktur im Fokus der operativen Aufgaben des Informationsmanagements

    • B. 

      Das strategische Informationsmanagement steht in engem Zusammenhang zur Geschäftsstrategie. Die primär unterstützende Rolle des Informationsmanagements kann als „Alignment-Funktion“ bezeichnet werden.

    • C. 

      Werden Zeichen unter Berücksichtigung einer definierten Syntax miteinander ver knüpft, bilden sie Daten. Der Weg vom Zeichen zum Wissen ist ein zentraler Wert schöpfungsprozess, der durch das Informationsmanagement gesteuert wird

    • D. 

      Für die fachlichen Ziele des Informationsmanagements adressiert die Informations logistik als Gestaltungsobjekte Informationen, Informationsflüsse und die techni sche Infrastruktur.

    • E. 

      Das Informationsmanagement sorgt als Teil der Informationslogistik dafür, dass Informationen zur richtigen Zeit in der richtigen Form vorliegen

  • 5. 
    Aufgabenblock 1 – Wirtschaftsinformatik als Disziplin
    • A. 

      Im Zuge von Geschäftsmodellinnovationen steht „FinTech“ für eine verstärkte Verzahnung einzelner Leistungen zu einem kohärenten Geschäftsmodell.

    • B. 

      Im Rahmen der Sharing Economy werden Ressourcen gemeinschaftlich genutzt, ohne dass dabei eine Eigentumsübergabe stattfindet

    • C. 

      Veränderungen von Verhaltensweisen und Regeln, wie z.B. die Sharing Economy, wirken aus der Gesellschaft heraus auf Unternehmen. In Kombination mit frühe ren Entwicklungen, die aus Unternehmen in die Gesellschaft getragen wurden, müssen heute beide Wirkrichtungen beobachtet werden

    • D. 

      Disruptive Geschäftsmodelle nutzen mitunter Lücken in gesetzlichen Regelungen. Dieses Umgehen von Branchenmechanismen ist ein maßgeblicher Vorteil im Wettbewerb und kann zu mangelnden Sicherheitsstandards des Leistungsangebots führen

    • E. 

      Neue Geschäftsmodelle gefährden durch die gesellschaftlichen Veränderungen die wirtschaftliche Entwicklung in „Hochlohnländern“.

  • 6. 
    Aufgabenblock 1 – Wirtschaftsinformatik als Disziplin
    • A. 

      Gemäß Wortmann und Flüchter (2015) beschreibt das Konzept des „Internet of Things (IoT)“ das Zusammenspiel von Objektfunktionalitäten und den zugehörigen IT-Komponenten. Dabei ist es unerheblich, ob eine Dienstleistung erzeugt wird oder nicht.

    • B. 

      Die Disziplin „Wirtschaftsinformatik“ beschäftigt sich u. a. mit Themen der Digitali sierung in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft.

    • C. 

      Die Veränderung von Wertschöpfungsprozessen, im Sinne der Entwicklung und Produktion von Leistungen sowie der Bereitstellung anderer organisationaler Wert treiber, wird auch durch das Phänomen der Digitalisierung induziert.

    • D. 

      Der Aspekt „Wirtschaftlichkeit“ ist, bei der Einführung einer Geschäftsinnovation, auf der Kundenseite von besonderer Bedeutung

    • E. 

      Hinter dem Begriff „Consumerization of IT“ steht der Prozess, dass privat genutzte elektronische Geräte für Arbeitsprozesse eingesetzt werden. Kunden, Mitarbeiter oder Geschäftspartner können auf diese Weise über ihre privat genutzte IT Infrastruktur auf Unternehmensdaten zugreifen.

  • 7. 
    Aufgabenblock 2 – IT-Controlling
    • A. 

      Das IT-Controlling dient u. a. dazu, den Wertbeitrag der IT auszuweisen.

    • B. 

      IT-Kennzahlen lassen sich nicht innerhalb einer Systematik abbilden, da die Aussagekraft der Einzelkennzahlen für die Entscheidungsunterstützung ausreichend ist

    • C. 

      Die Grundlage der Modelle des „Total Cost of Ownership“ ist die Ermittlung und Kategorisierung aller durch die IT-Infrastruktur anfallenden Kosten.

    • D. 

      Die Balanced Scorecard gehört zu den operativen Instrumenten des ITControllings.

    • E. 

      Option Im Rahmen des IT-Controllings werden aufgrund der limitierten Aussagekraft von Kennzahlensystemen zur Entscheidungsunterstützung auch Verfahren der Prozesskostenrechnung herangezogen5

  • 8. 
    Aufgabenblock 2 – IT-Controlling
    • A. 

      Die klassische Balanced Scorecard nach Kaplan und Norton (1992) kann, in modifizierter Form, auch im IT-Controlling angewendet werden. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer IT-Balanced Scorecard.

    • B. 

      Die Prozesskostenrechnung ist den strategischen Instrumenten des IT-Controllings zuzuordnen

    • C. 

      Da Projekte ein wichtiges Mittel zur Leistungserstellung in der Informatik sind, werden diese im Rahmen des IT-Controllings priorisiert und dem laufenden Betrieb, innerhalb der Linienorganisation, vorangestellt.

    • D. 

      Aufgrund der limitierten Aussagekraft von Einzelkennzahlen werden zur Entschei dungsunterstützung auch Kennzahlensysteme – eine Sammlung von Kennzahlen die in einen logischen Zusammenhang gebracht werden – eingesetzt.

    • E. 

      Das Konzept der „Total Cost of Ownership“ ist ein konventionelles Kostenrechnungsverfahren, das sich nicht in einem Kennzahlensystem abbilden lässt.

  • 9. 
    Aufgabenblock 3 – IT-Controlling
    • A. 

      Das IT-Controlling betrachtet als Controlling-Objekt lediglich die Informationstechnik

    • B. 

      Beziehungskennzahlen, bei denen Zusammenhänge von zwei verschiedenartigen Größen (z. B. Umsatz je Mitarbeiter) ermittelt werden, sind den Verhältniskennzah len zuzuordnen.

    • C. 

      Im Laufe der Zeit hat sich, zur Steuerung des Einsatzes der IT in der Praxis, die Nutzung einer bestimmten IT-Balanced Scorecard etabliert.

    • D. 

      Im Rahmen des Total Cost of Ownership-Modells sind betriebsbedingte Kosten immer als indirekte Kosten zu bewerten

    • E. 

      Das IT-Controlling ist, in der Regel, nur dem Unternehmens-Controlling unterstellt.

  • 10. 
    Aufgabenblock 3 – IT-Controlling
    • A. 

      In Bezug auf die Wertschöpfungstiefe der Informatik muss die Entscheidung getroffen werden, wie viel von der Organisation selber erbracht werden soll und wie viel von außen zugekauft wird. Je höher die Wertschöpfungstiefe ist, desto kleiner kann die Organisation gehalten werden und desto geringer darf das Budget ausfallen.

    • B. 

      Kennzahlen spielen eine wichtige Rolle im IT-Controlling. IT-Kennzahlen können in absolute Kennzahlen und in Verhältniskennzahlen, z.B. Wartungskosten pro PC Arbeitsplatz, untergliedert werden

    • C. 

      Balanced Scorecard, Erfolgsfaktorenanalyse und Total Cost of Ownership sind Bei spiele für strategische Instrumente des IT-Controllings; Netzplantechnik, Kosten verrechnung und Prozesskostenrechnung sind Beispiele für operative Instrumente des IT-Controllings

    • D. 

      Das IT-Controlling muss getrennte Steuerungskonzepte für die Linien- und die Projektorganisation implementieren, damit diese unabhängig voneinander gesteuert und kontrolliert werden können.

    • E. 

      Nach Gadatsch und Mayer (2014) verfolgt das operative IT-Controlling das Ziel, die Effektivität und Effizienz eines Unternehmens zu sichern, indem die Informatik als Wettbewerbsfaktor angesehen wird. Das strategische IT-Controlling hingegen stellt Maßnahmen zur Verfügung, die der Effizienzsteigerung dienen.

  • 11. 
    Aufgabenblock 3 – IT-Governance
    • A. 

      Die Steigerung von Kundenzufriedenheit, Produktivität und Mitarbeiterzufrieden heit gehört zu den Vorteilen der Information Technology Infrastructure Library (ITIL)-Umsetzung.

    • B. 

      Eine der Aufgaben der IT-Governance ist es, die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung und Anwendung von Regelwerken für die Informatik zu schaffen.

    • C. 

      Digitale Güter sind geprägt durch die beiden volkswirtschaftlichen Eigenschaften „Ausschluss vom Konsum“ und „keine Rivalität im Konsum“.

    • D. 

      Nach der informationsorientierten Risikodefinition existiert ein Risiko, sobald einem möglichen zukünftigen Ereignis objektive oder subjektive Eintrittswahrscheinlich keiten zugeordnet werden können.

    • E. 

      Bei der Berechnung der Kennzahl Value at Risk (VaR) hat die Berechnungsmethode „Monte Carlo-Simulation“ den Vorteil eines geringen Rechenaufwands.

  • 12. 
    Aufgabenblock 3 – IT-Governance
    • A. 

      Das Informatik-Management gibt Ziele und Aufgaben für die IT-Governance vor.

    • B. 

      Eine zentrale Aufgabe der IT-Governance ist es, Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Umsetzung und Anwendung von Regelwerken zu schaffen, unabhängig davon, ob dies auf Akzeptanz und Zustimmung bei den Mitarbeitenden stößt.

    • C. 

      Verantwortlich für eine effektive und effiziente Implementierung der IT-Governance ist die Unternehmensführung.

    • D. 

      Ist der Zugriff auf ein Konsumgut uneingeschränkt, aber es besteht eine Rivalität im Konsum, handelt es sich um ein öffentliches Gut.

    • E. 

      Die Produktion von digitalen Gütern ist mit hohen variablen und geringen Fixkosten verbunden.

  • 13. 
    Aufgabenblock 4 – IT-Governance
    • A. 

      Das „Service Design“ und die „Service Transition“ sind zwei Themenschwerpunkte der Information Technology Infrastructure Library (ITIL), die innerhalb des Service- Lebenszyklus verortet sind.

    • B. 

      Im Rahmen des Value at Risk (VaR)-Konzepts spielen Konfidenzniveaus bei Berech nungen über die Eintrittswahrscheinlichkeit von Schadenshöhen, in einem gegebe nen Zeitraum, eine zentrale Rolle.

    • C. 

      Die IT-Governance, als rahmen- und regelgebender Aufgabenbereich des Informatik- Managements, ist hierarchisch der Corporate Governance vorgelagert.

    • D. 

      Der Risikomanagementprozess besteht aus den drei Phasen „Risikoidentifikation“, „Risikoverteilung“ und „Risikosteuerung“.

    • E. 

      Bei der Nutzung eines DRM-Systems ist keine Internetverbindung erforderlich.

  • 14. 
    Aufgabenblock 4 – IT-Governance
    • A. 

      Corporate Governance und IT-Governance bilden den Rahmen für das Informatik- Management. D.h., die Corporate Governance setzt die Rahmenbedingungen für das Informatik-Management, welches wiederum Ziele und Aufgaben für die ITGovernance vorgibt (Baumöl, 2009).

    • B. 

      Gemäß der Definition von Baumöl (2009) umfasst die IT-Governance sowohl Vorgaben für Strukturen und Steuerungsgrößen als auch die gewünschten Verhaltensweisen zur Umsetzung dieser Vorgaben. Die Verantwortung für die Implementierung der IT-Governance liegt bei der Unternehmensführung.

    • C. 

      Eine Aufgabe der IT-Governance ist, die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung und Anwendung von Regelwerken zu schaffen, und dabei die Akzeptanz und Zustimmung der Mitarbeitenden für diese Regelwerke zu erreichen.

    • D. 

      Digital Rights Management hat zum Ziel, dass Individuen ihre personenbezogenen Daten bei der Nutzung von Online-Applikationen schützen können und ihr Eigen tum an ihren personenbezogenen Daten rechtlich durchsetzen können.

    • E. 

      Control Objectives for Information and Related Technology (COBIT) umfasst fünf Schwerpunkte: Service Strategy, Service Design, Service Transition, Service Operation und Continual Service Improvement.

  • 15. 
    Aufgabenblock 4 – Informationssystemarchitekturen
    • A. 

      Die Architekturpyramide von Dern (2009) besteht aus den folgenden Komponen ten: .)Strategie .)Business Architektur .)Informationsarchitektur .)IT-Architektur .)IT-Basisinfrastruktur  

    • B. 

      Architekturen wirken nur komplexitätsreduzierend, wenn sie einen geringen Abstraktionsgrad aufweisen.

    • C. 

      Horizontale Applikationen unterstützen Beschaffungs- und Vertriebsprozesse pro duktübergreifend.

    • D. 

      Im Rahmen der Serviceorientierten Architektur (SOA) berücksichtigt die Implementierung aus technischer Perspektive Datenbanken, die Geschäftslogik sowie Informationen über die Funktion von Services.

    • E. 

      Architekturmodelle können als Brücke verstanden werden, um die fachliche Seite und die technische Seite des Informationssystems miteinander zu verbinden.

  • 16. 
    Aufgabenblock 4 – Informationssystemarchitekturen
    • A. 

      Die Architekturpyramide nach Dern (2009) besteht aus den vier Komponenten Strategie, Business Architektur, Informationsarchitektur und IT-Basisinfrastruktur.

    • B. 

      Der Architekturbegriff ist in der wissenschaftlichen Literatur so präzise definiert, dass sich ein allgemeingültiges Verständnis des Begriffs etabliert hat.

    • C. 

      Unternehmensarchitekturen lassen sich, sofern ein geringer Abstraktionsgrad in der Darstellung gewählt wird, im Allgemein durch die Komponenten .)Systemarchitektur .)Applikationsarchitektur und .)Geschäftsprozessarchitektur darstellen.

    • D. 

      Architekturmodelle sind das zentrale Instrument, um die fachliche und die techni sche Seite des Informationssystems miteinander zu verbinden.

    • E. 

      Vertikale Applikationen in der Applikationsarchitektur unterstützen Beschaffungsund Vertriebsprozesse produktübergreifend.

  • 17. 
    Aufgabenblock 5 – Informationssystemarchitekturen
    • A. 

      Bei dem „Zachman Framework for Enterprise Architecture“ handelt es sich nicht um eine Methode, sondern eine Ontologie.

    • B. 

      Im Rahmen des ganzheitlichen Modells der Informationssystemarchitektur werden sämtliche Teilarchitekturen abgebildet und unabhängig nebeneinander dargestellt.

    • C. 

      Applikationen werden in der serviceorientierten Architektur (SOA) als unabhängige, miteinander verbundene Services angesehen.

    • D. 

      Die Geschäftsprozessarchitektur ist ein Teilbereich der Unternehmensarchitektur.

    • E. 

      Bei den informationszentrierten Applikationen innerhalb der Applikationsarchitektur handelt es sich, gemäß Winter (2003), um Applikationen, die der Unterstützung von Führungsprozessen dienen, indem sie diese mit Informationen versorgen.

  • 18. 
    Aufgabenblock 5 – Informationssystemarchitekturen
    • A. 

      Ein allgemeines Ziel einer Informationsarchitektur nach Krcmar (1990) ist die horizontale Integrität. Die horizontale Integrität beinhaltet die Bereitstellung von Schnittstellen zwischen Informationssystemplanung, Informationssystemarchitekturplanung und Geschäftsleitung.

    • B. 

      Flexibilität ist ein allgemeines Ziel einer Informationsarchitektur, das im konkreten Fall weiter spezifiziert werden sollte (Krcmar, 1990). Das Ziel adressiert unter an derem die einfache Veränderungsmöglichkeit.

    • C. 

      Die Architekturpyramide nach Dern (2009) kann als Modell und darüber hinaus auch als Methodik zur Planung von IT-Architekturen betrachtet werden, da sie Unternehmen als dynamische Systeme betrachtet und eine Prozesssicht enthält.

    • D. 

      Services im Kontext der SOA besitzen die eigentliche geschäftliche Funktionalität, welche vom Anwendungsfrontend oder aber auch von anderen Services verwen det werden kann.

    • E. 

      Die serviceorientierte Architektur (SOA) ist eine Applikationsarchitekturform, welche Applikationen als eine Sammlung integrierter und voneinander abhängig verzahnter Services betrachtet.

  • 19. 
    Aufgabenblock 5 – Integration
    • A. 

      Die Integrationsrichtung beschreibt den Abstand, der zwischen den an der Integration beteiligten Organisationseinheiten besteht.

    • B. 

      Der Integrationsbegriff beschreibt im Allgemeinen die Wiederherstellung eines Ganzen durch das Verbinden oder Vereinigen logisch zusammengehöriger Teile.

    • C. 

      Charakteristisch für die Hub and Spoke-Architektur ist deren dezentrale Topologie. Die Steuerung der Kommunikation wird dabei von den Applikationen selbst und nicht von einer zentralen Stelle übernommen.

    • D. 

      Ein Oberziel der Integration ist die Redundanzreduktion, in Verbindung mit dem Unterziel der Vermeidung von Datenredundanzen.

    • E. 

      Der Automatisierungsgrad ist im Rahmen der Integration der Informationsverarbeitung nicht als Integrationsdimension anzusehen.

  • 20. 
    Aufgabenblock 5 – Integration
    • A. 

      Der Prozess der Integration hat zur Aufgabe, eine einheitliche, übergreifende Sicht über Prozesse, Applikationen und deren Zusammenspiel herzustellen. Dies gilt ins besondere dann, wenn bei der initialen Entwicklung der Applikationen und Prozesse keine Koordination stattgefunden hat, oder diese durch verschiedene Reorganisati onsmaßnahmen verloren gegangen ist.

    • B. 

      Vollautomation der Integration bedeutet, dass Prozesse und Applikationen weitgehend selbstständig ablaufen, jedoch durch einen Mitarbeiter gestartet werden müssen.

    • C. 

      Die Prozessintegration ist ein Integrationsgegenstand innerhalb der Integration von Informationssystemen.

    • D. 

      Charakteristisch für eine Bus-Architektur ist die dezentrale Topologie. Die Steuerung der Kommunikation wird dabei von den Applikationen selbst übernommen.

    • E. 

      Die Integrationsreichweite kann lediglich innerbetrieblich, d. h. in Form von bereichsinterner oder bereichsübergreifender Integration erhoben werden.

  • 21. 
    Aufgabenblock 6 – Projektmanagement
    • A. 

      Im Rahmen der Untergliederung eines Projektes in Phasen ist die Konzeptphase vor der Vorstudienphase verortet.

    • B. 

      Der Projektauftraggeber ist für Vorentscheidungen und die allgemeine Projektsteuerung verantwortlich.

    • C. 

      Die Projektleitung in der Matrixprojektorganisation übernimmt hauptsächlich moderierende und koordinierende Aufgaben, da sie weder über disziplinarische noch über fachliche Weisungsbefugnis verfügt.

    • D. 

      Da Projekte keinen einmaligen oder neuartigen Charakter aufweisen, sind speziell auf sie abgestimmte Organisationsformen in der Regel nicht erforderlich.

    • E. 

      Zur Strukturierung des Vorgehens in Projekten hat sich das Phasenkonzept etabliert, welches die gesamte Projektarbeit in einzelne Abschnitte untergliedert.

  • 22. 
    Aufgabenblock 6 – Projektmanagement
    • A. 

      In der reinen Projektorganisation fungiert die Projektleitung als Moderator und Koordinator, da sie über keine disziplinarische oder fachliche Weisungsbefugnis verfügt.

    • B. 

      Die Kriterien „Wichtigkeit“ und „Dringlichkeit“ sind grundsätzlich bei der Bewertung von Projekten zu berücksichtigen.

    • C. 

      Meilensteine stellen Zwischenziele eines Projekts dar und sind immer am Ende einzelner Projektphasen angesiedelt.

    • D. 

      Projekte sind keine Routinetätigkeiten, sondern neuartige Vorhaben, die erstmalig durchgeführt und nicht wiederholt werden.

    • E. 

      Im Rahmen der Untergliederung eines Projektes in Phasen ist die Konzeptphase vor der Vorstudienphase verortet.

  • 23. 
    Aufgabenblock 6 – Projektmanagement
    • A. 

      Projekte zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie einer zeitlichen Begrenzung unterliegen, einmalig oder neuartig sind und inhaltlich nicht von der üblichen Projekt- und Linienarbeit abzugrenzen sind.

    • B. 

      Mithilfe eines Projektportfolios können anstehende Projekte priorisiert und die Aus wahl, z. B. durch die Unternehmensführung, erleichtert werden.

    • C. 

      Es gibt unterschiedliche Projektmanagementziele (z. B. Leistungsziel), die in Konkur renz zueinander stehen und entsprechende Wechselwirkungen aufweisen.

    • D. 

      Charakteristisch für die Matrixprojektorganisation ist es, dass die Projektleitung beratende und koordinierende Funktionen erfüllt und über keine Weisungsbefugnis und Entscheidungskompetenz verfügt.

    • E. 

      Die Bildung eines Projektausschusses, in Form eines Gremiums, ist gemäß Kuster et al. (2008), unabhängig von der Art und Größe des Projekts, grundsätzlich zu bilden.

  • 24. 
    Aufgabenblock 6 – Projektmanagement
    • A. 

      Nach Kuster et al. (2008) können Projekte nach ihrem Zweck kategorisiert werden. Beispiele für Projektkategorien sind hierbei Investitionsprojekte, Organisationsprojekte und Linienprojekte.

    • B. 

      Methodische Risiken sind ein vom Projektmanagement zu beachtender Risikobe reich. Ein methodisches Risiko liegt dann vor, wenn die eingesetzten Methoden, um die Ziele zu erreichen oder das Projekt zu führen, eben dafür nicht geeignet sind.

    • C. 

      Ziel des Projektmanagements ist, Unternehmensressourcen derart zu verwalten, dass das Projekt zu einem bestimmten Zeitpunkt, unter Verwendung der geplan ten Kosten, mit dem beabsichtigten Ergebnis durchgeführt werden kann.

    • D. 

      Die Matrixorganisation der Projektleitung birgt ein erhöhtes Konfliktpotential, da Kompetenzüberschneidungen zwischen Projekt- und Linienverantwortlichen auf treten können (Fiedler, 2010).

    • E. 

      Da die drei Teilziele (Kosten, Leistung und Zeit) unabhängig voneinander sind, kann das Projektmanagement die drei Zielaspekte unterschiedlich gewichten.

  • 25. 
    Aufgabenblock 7 – Projekt-Controlling
    • A. 

      Projektstrukturpläne sind typischerweise funktionsorientiert gegliedert und bestehen aus der Projektebene, der Teilprojektebene, der Projektphasenebene und der Arbeitspaketebene.

    • B. 

      Im Rahmen der Netzplantechnik symbolisieren die Kanten des Graphen einzelne Vorgänge bzw. Arbeitspakete des Projektes.

    • C. 

      Ein Fortschrittsbericht dient dazu, das Projektmanagement in kurzer und prägnan ter Form über den aktuellen Status, Planabweichungen und sonstige Probleme im Projekt zu informieren.

    • D. 

      Entscheidungen, die zum Ende eines Projektes getroffen werden, haben einen sehr großen Einfluss auf das Projektergebnis.

    • E. 

      Innerhalb der Terminplanung eines Projektes werden die Reihenfolge, Abhängig keiten und Termine einzelner Arbeitspakete des Projektes ermittelt.

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