Methodologie Steop: Quiz!

51 Fragen | Total Attempts: 1040

SettingsSettingsSettings
Please wait...
Methodologie Steop: Quiz!

.


Questions and Answers
  • 1. 
    Warum irrten nach Keller die Wahlprognosen zu den US-Wahlen 1948 (Dewey vs. Truman) ? (2)
    • A. 

      Hoher Anteil an Wechselwählern

    • B. 

      Problem der Merkmalskombinationen

    • C. 

      Kandidaten reagierten inhaltlich auf Meinungsumfragen

    • D. 

      Uninformierte Befragte

    • E. 

      Auswahl der Quoten-Merkmale

    • F. 

      Schlecht geschulte Interviewer

  • 2. 
    Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten als Forscher. Welche der folgenden Merkmale würden Ihre Forschung kennzeichnen, wenn Sie dem qualitativen Paradigma der Sozialforschung in idealtypischer Weise verpflichtet wären? (1)
    • A. 

      Einsatz geschlossener Fragen

    • B. 

      Berücksichtigung der Relevanzsysteme der Untersuchten

    • C. 

      Prüfung wissenschaftlicher Theorien

    • D. 

      Ziehung von Zufallsstichproben

  • 3. 
    Welche der folgenden Aussagen trifft auf den Matthäus-Effekt, wie er von Robert K. Merton beschrieben wurde, zu? (2)
    • A. 

      Er steht im Einklang mit den Idealen des Positivismus.

    • B. 

      Er führt zu größerer Effizienz wissenschaftlicher Forschungsprojekte.

    • C. 

      Er führt zu einem Ungleichgewicht bei der Zuteilung von Belohnungen.

    • D. 

      Er erfüllt eine Selektionsfunktion im Kommunikationsprozess der Wissenschaft.

  • 4. 
    Was trifft zu?  (3)Thomas S. Kuhn bestritt die Auffassung, dass Wissenschaft beständig und linear fortschreitet. WEILKuhn konnte zeigen, dass die Wissenschaftsgeschichte als eine Abfolge von Paradigmen begriffen werden kann.
    • A. 

      Die erste Antwort ist richtig.

    • B. 

      Die erste Antwort falsch.

    • C. 

      Die zweite Antwort ist richtig.

    • D. 

      Die zweite Antwort ist falsch.

    • E. 

      Die Weil-Verknüpfung ist berechtigt.

    • F. 

      Die Weil-Verknüpfung ist falsch.

  • 5. 
    Alle österreichischen und alle deutschen Fußballfans haben das Spiel Österreich gegen Deutschland am 16. Juni 2008 verfolgt. Paul ist deutscher Fußballfan. Paul hat das Spiel gesehen. Diese Ableitung folgt der... (1) 
    • A. 

      Induktiven Logik

    • B. 

      Reduktiven Logik

    • C. 

      Deduktiven Logik

    • D. 

      Komplexen Logik

    • E. 

      Explikativen Logik

  • 6. 
    Nicht falsifizierte Theorien und Hypothesen gelten nach Popper als... (1) 
    • A. 

      Bestätigt

    • B. 

      Bewährt

    • C. 

      Bewältigt

    • D. 

      Begriffen

  • 7. 
    Ein Beispiel:Ein Forscher hat das Ziel, möglichst allgemeine Aussagen über die Ursachen der Politikverdrossenheit zu formulieren. Dafür zieht er eine repräsentative Stichprobe aller Wahlberechtigten und befragt diese mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens. Welche der folgenden Begriffe charakterisieren diese Art der Forschung? (2) 
    • A. 

      Idiografischer Zugang

    • B. 

      Quantitativer Zugang

    • C. 

      Nomothetischer Zugang

    • D. 

      Interpretativer Zugang

    • E. 

      Qualitativer Zugang

  • 8. 
    Was waren William F. Whytes größte Probleme im Feld? (2) 
    • A. 

      Ein Mädchen, welches er in einer Bar kennengelernt hatte, erwies sich als sehr anhänglich und behinderte seine Untersuchungen.

    • B. 

      Er konnte sich nicht alleine in Chichis Spiellokal trauen.

    • C. 

      Von Harvard aus war es nicht möglich, integrierte Feldarbeit zu leisten.

    • D. 

      Er fand ohne Docs Hilfe keinen Zugang zu den Personen.

    • E. 

      Seine Identität wäre beinahe aufgeflogen, weil er aus Unwissenheit den Hut in einer Männerrunde abgenommen hatte.

  • 9. 
    Von welchem der folgenden Wissenschaftler stammt diese Aufforderung? (1)„An Stelle einer Wissenschaft von Realitäten betreiben wir nur ideologische Analyse.“ Diese grundlegende Kritik am menschlichen Denken war mit der Aufforderung verbunden, „die soziologischen Tatbestände wie Dinge zu beobachten“.
    • A. 

      Max Weber

    • B. 

      Paul Lazarfeld

    • C. 

      Émile Durkheim

    • D. 

      Claude Lévi-Strauss

  • 10. 
    Welche Methoden zur Datenerhebung und -auswertung haben die AutorInnen der „Marienthalstudie“ angewandt? (2)
    • A. 

      Beobachtung der Menschen in verschiedenen Situationen

    • B. 

      Auswertung von Begrüßungsritualen

    • C. 

      Kritische Diskursanalyse

    • D. 

      Laborexperimente

    • E. 

      Zeitverwendungsbögen

  • 11. 
    Womit beschäftigte sich die Untersuchung „People’s Choice“ von Lazarsfeld/Berelson/Gaudet in erster Linie? (3)
    • A. 

      Mit Rückwirkungen des Meinungswandels aufs politische System

    • B. 

      Mit den Inhalten politischer Debatten

    • C. 

      Mit der Änderung politischer Meinungen

    • D. 

      Mit dem Einfluss bestimmter sozialer Gruppen auf Meinungen

    • E. 

      Mit den Gründen des Meinungswandels

    • F. 

      Mit dem Problem der sinkenden Wahlbeteiligung

  • 12. 
    Das Projekt „Camelot“ führte zu großer Empörung in der wissenschaftlichen Community, weil... (1)
    • A. 

      Die militärischen Strategen ihre Ziele dadurch gefährdet sahen.

    • B. 

      Der US-Präsident die Forschung persönlich leiten wollte.

    • C. 

      Den Universitäten finanzielle Mittel gekürzt wurden.

    • D. 

      Wissenschaftliche und ethische Prinzipien verletzt wurden.

  • 13. 
    Welche der folgenden Merkmale treffen auf Émile Durkheims Studie „Der Selbstmord“ zu? (2)
    • A. 

      Interpretation statistischer Daten

    • B. 

      Vergleich anhand demographischer Merkmale

    • C. 

      C. Befragung potentieller Selbstmörder

    • D. 

      D. hermeneutische Interpretation von Selbstmord

  • 14. 
    Was trifft zu? (3) Popper meinte, dass es das Ziel der Wissenschaft sei, Theorien zu falsifizieren. WEIL Popper konnte in seinem Ansatz des Paradigmenwechsels zeigen, dass alte Theorien immer falsch sind.  
    • A. 

      Die erste Aussage ist richtig.

    • B. 

      Die erste Aussage ist falsch.

    • C. 

      Die zweite Aussage ist richtig.

    • D. 

      Die zweite Aussage ist falsch.

    • E. 

      Die Weil-Verknüpfung ist berechtigt.

    • F. 

      Die Weil-Verknüpfung ist falsch.

  • 15. 
    Von wem stammt dieses Zitat? (1)„Manchmal überlegte ich, ob dieses simple Herumhängen an der Straßenecke ein hinreichend aktiver Vorgang war, um des Begriffs ‚Forschung’ würdig zu sein.“ 
    • A. 

      Stanley Milgram

    • B. 

      Max Weber

    • C. 

      Bronislaw Malinowski

    • D. 

      William F. Whyte

  • 16. 
    Welche Rolle spielen nach Durkheim die „praenotiones“, also die vorgefassten Meinungen und Begriffe des Alltags, in der Wissenschaft? (2)
    • A. 

      A. Sie spielen keine Rolle in der Wissenschaft.

    • B. 

      B. Sie täuschen über das wahre Aussehen der Dinge.

    • C. 

      C. Sie sind der eigentliche Forschungsgegenstand.

    • D. 

      D. Sie werden mit den Dingen selbst verwechselt.

  • 17. 
    Welchem der folgenden Titel ordnen Sie diese Aussage zu? (1)„Zwischen den nackten Ziffern der offiziellen Statistik und den allen Zufällen ausgesetzten Eindrücken der sozialen Reportage klafft eine Lücke, die auszufüllen der Sinn unseres Versuchs ist.“
    • A. 

      Der Selbstmord

    • B. 

      Die Arbeitslosen von Marienthal

    • C. 

      Street Corner Society

    • D. 

      Wahlen und Wähler (People's Choice)

  • 18. 
    Womit erfasst Malinowski die Mentalität der Eingeborenen? (2) 
    • A. 

      A. standardisierte Fragebogenerhebung

    • B. 

      Feldexperiment

    • C. 

      B. Verhaltensbeobachtungen

    • D. 

      C. ethnographische Aufzeichnungen

  • 19. 
    Was versteht man unter Soziographie? (2) 
    • A. 

      Darstellung der Komplexität von sozialen Tatsachen

    • B. 

      Experimentelles Datenerheben

    • C. 

      Ein diachrones Forschungsdesign

    • D. 

      Theoriegeleitetes wissenschaftliches Vorgehen

    • E. 

      Eine soziogenetische Analyse der sozialen Wirklichkeit

    • F. 

      Eine Beschreibung der Gesellschaft

  • 20. 
    Welche Aussagen treffen auf Émile Durkheims Untersuchung „Der Selbstmord“ zu? (2) 
    • A. 

      a. Es werden synchrone Vergleiche amtlicher Statistiken angestellt.

    • B. 

      B. Es werden diachrone Vergleiche experimenteller Untersuchungen angestellt.

    • C. 

      C. Die individuellen Ursachen des Selbstmords werden untersucht.

    • D. 

      D. Die sozialen Ursachen des Selbstmords werden untersucht.

  • 21. 
    Welche Studie verwendet ein Panel-Design? (1) 
    • A. 

      Argonauten des westlichen Pazifik

    • B. 

      Die Arbeitslosen von Marienthal

    • C. 

      Der Selbstmord

    • D. 

      People's Choice

    • E. 

      Street Corner Society

  • 22. 
    Im Laborexperiment wird... (2) 
    • A. 

      Die unabhängige Variable verändert.

    • B. 

      Die abhängige Variable manipuliert.

    • C. 

      die Kausalität zwischen den Variablen überprüft.

    • D. 

      Theoretisches Sampling betrieben.

  • 23. 
    Émile Durkheim entdeckte einen Zusammenhang zwischen... (1) 
    • A. 

      Sozialem Zusammenhalt und Selbstmordrate.

    • B. 

      Psychischer Widerstandskraft und Arbeitslosigkeit.

    • C. 

      Scheidungrate und Selbstmordrate.

    • D. 

      Alkoholismus und Fertilitätsrate.

  • 24. 
    Welchem/r WissenschaftstheoretikerIn schreiben Sie die Aussage „Anything goes“ zu? (1)
    • A. 

      Paul Feyerabend

    • B. 

      Max Horkheimer

    • C. 

      Wilhelm Dilthey

    • D. 

      Karin Knorr-Cetina

  • 25. 
    Hermeneutik ist eine Kunstlehre... (2) 
    • A. 

      Des Verstehens.

    • B. 

      Des Auffindens von Gesetzmäßigkeiten.

    • C. 

      Des Analysierens und Erklärens in den Wissenschaften.

    • D. 

      Der Soziographie.

    • E. 

      Der systematischen Interpretation von Ereignissen und Zusammenhängen.