Krankheiten Block 1 (Mc Fragen)

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Krankheiten Block 1 (Mc Fragen) - Quiz

Tierseuchen, Tierschutz → 7 Fragen + 3 KFQ


Questions and Answers
  • 1. 
    Welcher Erreger verursacht Arthritiden und ist anzeigepflichtig?
    • A. 

      Brucella suis

    • B. 

      Listeria monocytogenes

    • C. 

      Chlamydia psittaci

  • 2. 
    Was ist die Besonderheit bei BVD/MD?
    • A. 

      Ein persistent infiziertes Kalb weist keine Antikörper nach

    • B. 

      Führt ab dem 150. Trächtigkeitstag zur Geburt mißgebildeter Kälber

    • C. 

      Ist als Erreger des BKF in Österreich relevant

    • D. 

      Die Mucosal disease kann nur männliche Tiere betreffen

    • E. 

      Ist eine Zoonose und durch den Genuss von rohem Fleisch übertragbar

  • 3. 
    Was fällt NICHT in das Aufgabengebiet des VIS? 2)
    • A. 

      Erfassung von Krankheiten der Kleintiere

    • B. 

      Liste aller Tierärzte in Österreich

    • C. 

      Betriebsregistrierung von Besitzern von Schweinen, Schafen und Ziegen

    • D. 

      Daten zur Tierbewegung von Nutztieren

  • 4. 
    Welche klinische Symptomatik macht Morbus Aujeszky beim Schwein? (3)
    • A. 

      ZNS-Symptome bei Saugferkeln

    • B. 

      Aborte

    • C. 

      Respiratorische Symptome beim Mastschwein

    • D. 

      ZNS-Symptome bei Muttertieren

    • E. 

      100% Mortalität bei Aufzuchtferkeln

    • F. 

      Durchfall bei Mastschweinen

  • 5. 
    Was kann man machen, um erneute Einschleppung von Aujeszky zu verhindern? (2)
    • A. 

      Kontakt zwischen Schweinen und Wildschweinen vermeiden

    • B. 

      Stallkleidung und Schuhe immer wechseln

    • C. 

      Impfung als Prophylaxe

    • D. 

      Massive Bekämpfung der Wildschweinpopulation

    • E. 

      Keine Hunde auf Schweinebetrieben

    • F. 

      Zäune von freilebenden Schweinen müssen mind 50 cm in das Erdreich hineinreichen und mind. 1,35m hoch sein

  • 6. 
    Was trifft auf Nottötungen moribunder Nutztiere in einem landwirtschaftlichen Betrieb zu? (4)
    • A. 

      Sollte fachgerecht und rechtzeitig durchgeführt werden

    • B. 

      Bei der Nottötung sollte die Euthanasie durch den Tierarzt die Methode der Wahl sein

    • C. 

      Das Tier muss empfindungslos und schmerzfrei sein

    • D. 

      Die Nottötung kann erforderlichenfalls vom Tierarzt auch gegen den Willen des Bauern durchgeführt werden.

    • E. 

      Bei einer Nottötung durch Entbluten ist es nicht notwendig das Tier vorher empfindungslos zu machen

  • 7. 
    Ein positives Ergebnis im Coggins-Test (Untersuchung auf Equine Infektiöse Anämie, EIA) bedeutet:
    • A. 

      Das Pferd ist Antikörperträger gegen das EIA-Virus und damit lebenslang infiziert

    • B. 

      Das Pferd trägt keine Antikörper gegen das EIA-Virus

    • C. 

      Antigene sind direkt nachweisbar

  • 8. 
    Welche Maßnahme ist NICHT zulässig gegen Ausbreitung/Einschleppung einer Tierseuche?
    • A. 

      Aktive Überwachung von unverdächtigen Betrieben gemäß Stichprobenplan

    • B. 

      „Stamping out“ im Seuchenbetrieb

    • C. 

      Klinische und serologische Untersuchungen in Schutz- und Überwachungszone

    • D. 

      Verbot der Verbringung von Tieren/Produkten zum/vom Betrieb

    • E. 

      Verkehrsbeschränkungen im regionalisierten Gebiet

  • 9. 
    Was ist der pathogene Mechanismus bei Brucella abortus?
    • A. 

      Fakultativ intrazellulärer Parasitismus

    • B. 

      Hyaluronidase

    • C. 

      Ödemfaktor

    • D. 

      LPS

  • 10. 
    Was tun bei klassischer Schweinepest? (2)
    • A. 

      Anzeige erstatten

    • B. 

      Therapie aller betroffenen Tiere

    • C. 

      Vakzinierung aller Tiere im Betrieb

    • D. 

      Betroffene Tiere schlachten

    • E. 

      Quarantäne Zone einrichten

    • F. 

      Keine Tiere mehr verbringen

  • 11. 
    Rinderbetrieb, seit 2 Wochen „Erkältungssymptome“, eine 2-jährige Kuh hat verkalbt. Verdachtsdiagnose? (2)
    • A. 

      IBR

    • B. 

      BKF

    • C. 

      BVD

    • D. 

      Enzootische Bronchopneumonie

    • E. 

      TBC

  • 12. 
    Welche Mykobakterien sind Haupterreger für Rindertuberkulose in Europa? (2)
    • A. 

      M. bovis

    • B. 

      M. caprae

    • C. 

      M. tuberculosis

    • D. 

      M. microti

  • 13. 
    Welche Parameter werden für das Tierwohl mit einbezogen? (4)
    • A. 

      Verhalten

    • B. 

      Physiologische Parameter

    • C. 

      Fütterung

    • D. 

      Stallklima / technische Parameter

    • E. 

      Zootechnische Maßnahmen

  • 14. 
    Worauf bezieht sich das Tierschutzgesetz?
    • A. 

      Auf das Leben und das Wohlbefinden der Tiere

    • B. 

      Auf das Wohlbefinden der Tierbesitzer/innen

    • C. 

      Gewährleisten einer sicheren Produktion von Lebensmitteln

    • D. 

      Tiere dürfen nicht ohne guten Grund gequält werden

    • E. 

      Schutz der Menschen vor Gefahren, die von Tieren ausgehen können (Zoonosen)

  • 15. 
    Welche 3 faktoren hat das Milzbrandtoxin? (3) 
    • A. 

      Lethalfaktor

    • B. 

      Ödemfaktor

    • C. 

      Hyaluronidase

    • D. 

      Dnase

    • E. 

      Protektives Antigen

  • 16. 
    Ressourcenspezifische Parameter im Tierschutzgesetz für das Wohlbefinden der Tiere. (2)
    • A. 

      Stallklima

    • B. 

      Leistungsparameter

    • C. 

      Pathologische Veränderungen

    • D. 

      Betreuungsqualität und -intensität

    • E. 

      Verhalten

    • F. 

      Physiologie

    • G. 

      Gesundheit

  • 17. 
    Welche Aussage ist laut Tierschutzgesetz richtig ? man darf einem Tier …
    • A. 

      … nicht ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen und es nicht in Starke Angst versetzen

    • B. 

      … nicht ungerechtigter Weise Schmerzen, Leiden, Qualen, schwere Angst zufügen

    • C. 

      … keine Schmerzen zufügen

  • 18. 
    Milz beim Schwein: im Zuge der Schweinepest entstehen oft Milzbrandinfarkte - Markieren Sie die Veränderungen im Bild → B
    • A. 

      A

    • B. 

      B

    • C. 

      C

    • D. 

      D

  • 19. 
    Österreich ist amtlich frei von folgenden Seuchen? (2)
    • A. 

      Brucellosa melitensis

    • B. 

      Rinderleukose

    • C. 

      BVDV

    • D. 

      Blauzungenkrankheit

    • E. 

      BKF

    • F. 

      MKS

  • 20. 
    Was ist beim Pferd NICHT anzeigepflichtig?
    • A. 

      Dourine (Trypanosoma equiperdum, Beschälseuche)

    • B. 

      EHV 3 (Bläschenausschlag)

    • C. 

      Toxoplasmose (T. gondii)

    • D. 

      Räude (Sarcoptes Milben)

    • E. 

      Pferdeenzephalomyelitis (WNV/Flaviviridea, Western-/Eastern-/Venezuelean Encephalomyelitis, Toga-Virus)

    • F. 

      Infektiöse Anämie (Retrovirus)

    • G. 

      Pferdepest (Orbivirus)

    • H. 

      Stomatitis vesicularis (Rhabdoviridea)

  • 21. 
    Welche Aussage ist richtig? Die Mengenströme von Antibiotika müssen dokumentiert werden, …
    • A. 

      Bei Anwendung an Heimtieren

    • B. 

      Durch Großabnehmer von Pharmafirmen

    • C. 

      Bei Anwendung und Abgabe von Antibiotika durch Tierärzte mit Hausapotheke für die Anwendung bei Nutztieren

    • D. 

      Durch Tierhalter. Dieser gibt an, welche Medikamente er verabreicht hat.

  • 22. 
    Bei welchen Tieren ist Räude anzeigepflichtig? (2 richtig)
    • A. 

      Hund und Katze

    • B. 

      Schwein

    • C. 

      Equiden

    • D. 

      Kl. Wdk

  • 23. 
    Überwachung von Lebensmittelproduzierenden Tieren und Lebensmitteln, Resistenzmonitoring bei welchen Bakterien nach Kommissionsbeschluss 2013/652/EU (5): 
    • A. 

      Campylobacter jejuni

    • B. 

      Campylobacter coli

    • C. 

      Salmonella spp.

    • D. 

      ESBL-produzierende E.coli

    • E. 

      Indikatorkommensale E.coli

    • F. 

      Enterococcus faecalis

  • 24. 
    Welcher Erreger verursacht Hühnertyphus (weiße Kükenruhr)?
    • A. 

      Newcastle-Virus

    • B. 

      Pasteurella multocida

    • C. 

      E. coli

    • D. 

      Salmonella gallinarum/pullorum

    • E. 

      Influenza-Virus

  • 25. 
    Tiergerechte Tierhaltung, was trifft zu? (2)
    • A. 

      In tiergerechter Haltung können Tiere ihr arttypisches Verhalten ausleben

    • B. 

      Tiergerechter Haltung garantiert Wohlbefinden der Tiere

    • C. 

      Das Wohlbefinden der Tiere kann in tiergerechter Haltung beeinträchtigt sein

    • D. 

      In tiergerechter Haltung sind Tiere gesund