Klickerfragen M11 5.Semester 2017

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Klickerfragen M11 5.Semester 2017

Verdauung/Stoffwechsel/Leber/Niere/Harntrakt


Questions and Answers
  • 1. 
    Welche Funktion wird von der autochthonen Darmflora nicht erfüllt?
    • A. 

      Hemmung der Kolonisierung wirtsfremden, invasiven und/oder toxischen Mikroorganismen

    • B. 

      Produktion von Vitaminen wie Vitamin K und Vitamin-B-Komplex

    • C. 

      Abgabe von artspezifischen, gegen bestimmte Infektionserreger gerichteten Bacteriocinen

    • D. 

      Aufschluss der Nahrung durch Kohlehydratfermentation und Produktion von kurzkettigen Fettsäuren

    • E. 

      Entwicklung und Differenzierung des Mucosa-assoziierten lymphatischen Systems (MALT)

  • 2. 
    Welches E.coli-Pathovar ist vorrangig für neonatale Durchfälle beim Tier verantwortlich?
    • A. 

      EPEC

    • B. 

      APEC

    • C. 

      ETEC

    • D. 

      STEC

    • E. 

      EAEC

  • 3. 
    Ketonkörper entstehen durch?
    • A. 

      Mangel an Biotin und Kobalamin

    • B. 

      Unvollständiger Abbau der NEFA

    • C. 

      Unvollständiger Abbau von Zellulose

    • D. 

      Überangebot an Proprionat aus dem Pansen

    • E. 

      Überangebot an Laktat aus dem Pansen

  • 4. 
    Was sind mögliche Auslöser für eine akute Niereninsuffizienz bei der Katze?
    • A. 

      Akute Staupevirusinfektion

    • B. 

      Aufnahme von Liliengewächsen

    • C. 

      Zahnstein

    • D. 

      Hypoxämie im Rahmen einer Narkose

    • E. 

      Schock nach Unfällen

    • F. 

      Endoparasiten

  • 5. 
    Warum finden Trichostrongyliden-Infektionen hauptsächlich auf der Weide statt?
    • A. 

      Trichostrongyliden sind wärmeliebend

    • B. 

      Die Larven werden mit Gras aufgenommen

    • C. 

      Trichostrongyliden benötigen eine Frostruhe

  • 6. 
    Warum sind Trichostrongyliden-Infektionen vor allem für Erkrankungen von Jungtieren verantwortlich?
    • A. 

      Wegen der Ausbildung einer Altersresistenz bei erwachsenen Tieren

    • B. 

      Wegen der Ausbildung einer Immunität nach Erstinfektion

    • C. 

      Wegen der Ausbildung einer Toleranz durch ständige Reinfektion

  • 7. 
    Welche Enteritiserreger bei Nutztieren wirken durch eine lokale Infektion?
    • A. 

      Rotaviren

    • B. 

      E. coli

    • C. 

      Yersinien

    • D. 

      Salmonellen

  • 8. 
    Welche Erreger bei Nutztieren zeigen Enteritis im Rahmen einer generalisierten Infektion?
    • A. 

      Virus der bovinen Diarrhö (BVDV)

    • B. 

      Infektiöse Bovine Rhinotracheitis (IBR)

    • C. 

      Bovines Herpes Virus 1 (BHV1)

  • 9. 
    Prophylaxe gegen Neonatale Diarrhöen?
    • A. 

      Muttertierimpfung

    • B. 

      Vermehrte Mutterkuhhaltung

    • C. 

      Deckung des Nährstoffbedarfs

  • 10. 
    Enteritiserreger bei Kleintieren?
    • A. 

      Felines enterales Coronavirus (FECV)

    • B. 

      Canines Coronavirus (CCV)

    • C. 

      Bordetella (B.) bronchiseptica

    • D. 

      Canines Herpesvirus (CHV)

  • 11. 
    Welche koproskopischen Methode ist für den Einachweis bei F.hepatica geeignet?
    • A. 

      Flotation

    • B. 

      Sedimentation

    • C. 

      Auswanderverfahren

  • 12. 
    Wann ist eine Behandlung mit Faszioliziden bei Milchkühen am zweckmäßigsten?
    • A. 

      Kurz nach dem Austrieb

    • B. 

      Kurz vor dem Abtrieb

    • C. 

      Kurz vor der Geburt

    • D. 

      Während der Stallhaltungsperiode

  • 13. 
    Warum sind die Finnen von Echinococcus so pathogen für den Zwischenwirt?
    • A. 

      Sie geben Toxine ab

    • B. 

      Sie werden sehr groß und zerstören das Gewebe

    • C. 

      Sie zerstören die Blutgefäße

  • 14. 
    Warum ist E.granulosus in Mitteleuropa getilgt, E.multilocularis nicht?
    • A. 

      Die Verbreitung von E.g. war schon immer gering, weil der Parasit wärmeliebend ist

    • B. 

      Die Zwischenwirte von E.g. sind ausgestorben

    • C. 

      Der domestische Zyklus kann durch Schlachthygiene/ Entwurmung unterbrochen werden, der sylvatische nicht

  • 15. 
    Stellt ein Hund mit extraintestinaler alveolärer Echinococcose ein Infektionsrisiko für den Menschen dar?
    • A. 

      Ja

    • B. 

      Nein

    • C. 

      Nur bei rohem Verzehr der finnigen Hundeleber

  • 16. 
    Welcher der folgenden GI-Helminthen wird beim Pferd im Stall UND auf der Weide gleichermaßen übertragen?
    • A. 

      Bandwürmer

    • B. 

      Große Strongyliden

    • C. 

      Kleine Strongyliden

    • D. 

      Spulwürmer

  • 17. 
    Was sind die wichtigsten Schadwirkungen durch Spulwürmer?
    • A. 

      Schädigung der inneren Organe durch wandernde Larven

    • B. 

      Verlegung des Darms mit Adulten in hoher Zahl

    • C. 

      Hohe Eiausscheidung

    • D. 

      Schweifwetzen

  • 18. 
    Warum kommt es nach Entwurmung bei hoher Wurmbürde mit Cyathomstominae zu einer Reaktivierung der hypobiotischen Larven?
    • A. 

      Man entwurmt immer im Herbst, die Reaktivierung ist saisonal bedingt

    • B. 

      Im Darm ist wieder „Platz frei“ für die Weiterentwicklung der hypobiotischen Stadien

    • C. 

      Durch die Entwurmung kommt es zu einem Fieberschub, der die Larven aktiviert

  • 19. 
    Welche beiden Harnsteinarten kommen bei Hund und Katze am häufigsten vor?
    • A. 

      Cystin

    • B. 

      Struvit

    • C. 

      Ammoniumphosphat

    • D. 

      Tritionphosphat

    • E. 

      Aluminiumacetat

    • F. 

      Calciumoxalat

  • 20. 
    Warum liegt der Fokus der Bekämpfung bei Weidestrongyliden auf den Cyathomstominae?
    • A. 

      Resistenz

    • B. 

      Hypobiose

    • C. 

      Hohe Pathogenität im Vergleich zu Strongylus

  • 21. 
    Welchen Vorteil hat eine Eimerien-Vakzine gegenüber dem Einsatz von Kokzidiostatika?
    • A. 

      Höhere Zunahmen

    • B. 

      Keine Resistenzentwicklung

    • C. 

      Preiswerter

    • D. 

      Einfacher zu handhaben

  • 22. 
    Was raten Sie der Besitzerin einer einzeln gehaltenen, gesunden Katze, die Giardien ausscheidet?
    • A. 

      Sofort behandeln

    • B. 

      Tier einschläfern lassen

    • C. 

      Tier abgeben, da Infektionsgefahr für die Nachbarskinder

    • D. 

      Allgemeine hygienische Maßnahmen einhalten (Hände waschen, Futtergeschirr gut sauber halten...)

  • 23. 
    Besteht durch das Ablecken durch Hunde ein erhöhtes Zoonoserisiko für Toxocara canis?
    • A. 

      Nein, Erwachsene sind gegen Spulwürmer immun

    • B. 

      Ja, Hunde erbrechen auch Spulwürmer

    • C. 

      Ja, Hunde fressen Kot und nehmen infektiöse Eier auf

    • D. 

      Nein, die meisten Hunde sind nicht infiziert

    • E. 

      Nein, das Infektionsstadium ist das larvenhaltige Ei aus der Umgebung

  • 24. 
    Was für ein Zoonoserisiko besteht bei Toxocara canis?
    • A. 

      Gar keines

    • B. 

      Durch Eier im Fell

    • C. 

      Durch Kontakt mit Eiern beim Beseitigen des Kothaufens

    • D. 

      Durch Kontakt mit embryonierten Eiern in Erde, Sand

  • 25. 
    Warum kommt T.vulpis auch bei älteren Hunden vor?
    • A. 

      Hoher Infektionsdruck für ältere Hunde

    • B. 

      Akkumulation von Würmern wegen fehlender Abwehr durch Immunevasion

    • C. 

      Schwächer werdendes Immunsystem

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