Augenfragen

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Multiple choice Augen


Questions and Answers
  • 1. 
    Ursachen einer Konjunktivitis können sein: 1) Vorlesungen im Fachgebiet „Augenheilkunde“ 2) Bakterielle Infektionen 3) Multiple Sklerose 4) Adenoviren 5) Chlamydien
    • A. 

      A) 1-5 alle richtig

    • B. 

      B) 2,4,5 sind richtig

    • C. 

      C) 1 und 3 sind richtig

    • D. 

      D) 1,3,4 sind richtig

    • E. 

      E) alles falsch

  • 2. 
    Zur Netzhautablösung (Ablatio retinae) 1) Eine traumatisch bedingte Ablatio retinae tritt unmittelbar nach dem ursächlichen Trauma auf 2)  Bei einer Ablatio retinae merkt der Patient immer einen Gesichtsfeldausfall 3)  Zeichen einer drohenden Ablatio r. sind Wahrnehmung von Lichtblitzen oder „Rußregen“ 4)  Eine Ablatio retinae soll nur in Ausnahmefällen umgehend operiert werden 5)  Eine Ablatio retinae kann im Rahmen einer diabetischen Retinopathie auftreten
    • A. 

      A) 1 und 3 sind richtig

    • B. 

      B) 1 - 5 sind richtig

    • C. 

      C) 4 und 5 sind richtig

    • D. 

      D) 1 und 2 sind richtig

    • E. 

      E) 3 und 5 sind richtig

  • 3. 
    Welche Aussage trifft für die Diabetische Retinopathie nicht zu ?
    • A. 

      A) Nach 10 Jahren Diabetesdauer haben ca 50% der Patienten eine diabetische Retinopathie

    • B. 

      B) Mikroaneurysmen im retinalen Gefäßsystem sind späte Zeichen einer diabetischen Retinopathie

    • C. 

      C) Bein einer diabetischen Retinopathie kommt es zu einer Störung der Blut-Retina-Schranke

    • D. 

      D) Im Spätstadium der diabetischen Retinopathie kommt es zur Neubildung von Gefäßen und fibrösen Gewebe

    • E. 

      E) Eine Laserkoagulation der Netzhaut soll die Bildung von Neovaskularisationen

  • 4. 
    Welche Aussage ist falsch: Die Keratitis herpetica
    • A. 

      A) tritt in verschiedenen klinischen Erscheinungsformen auf

    • B. 

      B) wird lediglich bei der oberflächlichen „dendritischen“ Form mit lokalen Steroiden behandelt

    • C. 

      C) wird mit Aciclovir lokal und systemisch behandelt

    • D. 

      D) neigt zu Rezidiven

    • E. 

      E) kann im Narbenstadium eine Hornhauttransplantation( Keratoplastik) erforderlich machen

  • 5. 
    Sie sind ein praktischer Arzt auf dem Lande. Zu Ihnen kommt ein 75-jähriger Patient mit einer plötzlichen, einseitigen Visusminderung. An welche Differentialdiagnosen müssen Sie sofort denken ?
    1. Zentral- oder Astarterienverschluss
    2. Fortgeschrittene Katarakt
    3. Occipitaler Insult
    4. Arteriitis temporalis
    5. Mouches volantes 
    • A. 

      A) 1-5 alle sind richtig

    • B. 

      B) 1,3,4 und 5 sind richtig

    • C. 

      C) 1,2 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) 3,4 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) 1,4 und 5 sind richtig

  • 6. 
    Welche Aussage ist falsch ? Das akute Glaukom 
    • A. 

      A) ist meist Folge eines anlagebedingten engen Kammerwinkels

    • B. 

      B) kann bezüglich der Allgemeinsymptome mit einer Migräne verwechselt werden

    • C. 

      C) zeigt meist eine verengte Pupille

    • D. 

      D) sollte mit Parasympathomimetika behandelt werden

    • E. 

      E) kann mit Carboanhydrasehemmern (Diamox) behandelt werden

  • 7. 
    Eine 70-jährige Patientin kommt in Ihre Praxis, weil sie auf dem rechten Auge nichts mehr sieht.Auf Befragen Ihrerseits berichtet sie über Kau- und Schläfenkopfschmerzen. Was gehört nicht zu den unmittelbar notwendigen Maßnahmen ?
    • A. 

      A) Prednisolon 100 mg i.v.

    • B. 

      B) Inspizieren und Palpieren der Gefäßwände der A. temporalis auf knotige Verhärtungen

    • C. 

      C) Unverzügliche Veranlasung einer Biopsie der A. temporalis bei V.a. Arteriitis temporalis

    • D. 

      D) BSG bestimmen

    • E. 

      E) Inspektion des Augenhintergrundes

  • 8. 
    Welche Aussage trifft nicht zu ? Bei einer frischen Kalkverletzung des Auges
    • A. 

      A) sollten keine Salben verwendet werden

    • B. 

      B) ist als Erstmassnahme eine Kompressionsverband erforderlich

    • C. 

      C) kann zum Spülen auch Chablis verwendet werden

    • D. 

      D) sollte für Therapiemassnahmen nicht das Eintreffen des Augenarztes abgewartet werden

    • E. 

      E) sind Kalkreste unter den Lidern unter Ektropionieren zu entfernen

  • 9. 
    Eine Ptosis 1. tritt stets seitensymmetrisch auf 2. kann unter Umständen auch zu einer Amblyopie führen 3. ist ein Leitsymptom bei okulärer Myasthenie 4. sollte stets operativ korrigiert werden 5. neurogenen Ursprungs ist stets durch Okulomotoriusparese bedingt
    • A. 

      A) 1 ist richtig

    • B. 

      B) 1 und 5 sind richtig

    • C. 

      C) 2 und 5 sind richtig

    • D. 

      D) 2 und 3 sind richtig

    • E. 

      E) 1,3 und 4 sind richtig

  • 10. 
    Eine mit okulären oder periokulären Schmerzen verbundene Sehverschlechterung findet sich typischerweise bei 1. Ablatio retinae 2. Neuritis Nervi optici 3. Skleritis 4. Anteriorer ischämischer Optikusneuropathie 5. Akutem Engwinkelglaukom
    • A. 

      A) 2 und 4 sind richtig

    • B. 

      B) 1 und 5 sind richtig

    • C. 

      C) 3 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) 2-5 sind richtig

    • E. 

      E) 2,3 und 5 sind richtig

  • 11. 
    Glaskörperveränderungen 1. finden sich bei intermediärer Uveitis 2. sind Ursache der Mouches volantes 3. in Form einer Glaskörperabhebung können Vorbote einer Ablatio retinae sein 4. sind bei perforierenden Augenverletzungen nicht zu erwarten 5. können hereditären Ursprungs sein
    • A. 

      A) 1 ist falsch

    • B. 

      B) 2 ist falsch

    • C. 

      C) 3 ist falsch

    • D. 

      D) 4 ist falsch

    • E. 

      E) 5 ist falsch

  • 12. 
    Ablatio retinae
    1. Eine Ablatio retinae kann im Rahmen einer diabetischen Retinopathie auftreten
    2. Eine traumatisch bedingte Ablatio tritt stets unmittelbar nach dem verursachenden Trauma auf
    3. Zur Diagnose einer Ablatio retinae bei vollständig getrübter Augenlinse ohne Funduseinblick ist eine Computertomografie erforderlich
    4. Zeichen einer drohenden Ablatio sind Wahrnehmung von Lichtblitzen oder „Rußregen“
    5. Partneraugen eines Ablatio-Auges haben ein deutlich erhöhtes Ablatio-Risiko 
    • A. 

      A) 1 und 3 sind richtig

    • B. 

      B) 1-5 sind richtig

    • C. 

      C) 1,4 und 5 sind richtig

    • D. 

      D) 1 und 2 sind richtig

    • E. 

      E) 1,3,4 und 5 sind richtig

  • 13. 
    Eine einseitige kongenitale Kararakt muss nur ausnahmsweise in den ersten Lebensmonaten operiert werden weil durch Oklusionsbehandlung einer Amblyopie oft wirksam behandelt werden kann
    • A. 

      A) richtig, richtig, richtig

    • B. 

      B) richtig, richtig, falsch

    • C. 

      C) richtig, falsch

    • D. 

      D) falsch, richtig

    • E. 

      E) falsch, falsch

  • 14. 
    Welche Aussage ist falsch ? Das Retinoblastom
    • A. 

      A) ist mir einer Häufigkeit von 1:15000 häufigster kindlicher maligner Tumor

    • B. 

      B) ist mit keinem nennenswerten Weitervererbungsrisiko behaftet

    • C. 

      C) kann sich hinter einem plötzlich auftretenden Schielen bei einem Kind verbergen

    • D. 

      D) kann auch beide Augen betreffen

    • E. 

      E) kann im Frühstadium durch Fotokoagulation, Kryotherapie oder Bestrahlung behandelt werden

  • 15. 
    Der Bielschowski-Kopfneigetest wird eingesetzt zur Diagnose einer 1. Ophthalmoplegia externa 2. Trochlearisparese 3. Ophthalmoplegia interna 4. Ophtalmoplegia totalis 5. Abduzensparese
    • A. 

      A) nur Aussage 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur Aussage 2 ist richtig

    • C. 

      C) nur Aussagen 2 und 3 sind richtig

    • D. 

      D) nur Aussagen 3 und 4 sind richtig

    • E. 

      E) nur Aussagen 2,3 und 5 sind richtig

  • 16. 
    Augentropfen mit Adrenalin(derivaten) führen beim chronischen Offenwinkelglaukom zu
    • A. 

      A) Miosis

    • B. 

      B) Augeninnendruckerhöhung

    • C. 

      C) Augeninnendrucksenkung

    • D. 

      D) Doppelbildern

    • E. 

      E) Akkomodationsspasmus

  • 17. 
    Welches sind Behandlungsmöglichkeiten der verschiedenen Glaukomformen ? 1. medikamentöse Therapie mit lokalen Carboanhydrasehemmern 2. Laser-Trabekulo-Plastik 3. YAG-Laser-Kapsulotomie 4. Iridektomie 5. Goniotrepanation
    • A. 

      A) 1 und 2 sind richtig

    • B. 

      B) 2 und 3 sind richtig

    • C. 

      C) 1,2 und 3 sind richtig

    • D. 

      D) 1,2,4 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 18. 
    Welche Aussagen zum Ektropium sind richtig? 1. es handelt sich um eine Auswärtsdrehung des Unterlides bei nachlassenden Orbikularistonus 2. es handelt sich um eine Einwärtsdrehung des Lides , meist des Unterlides, als Folge einer Narbenschrumpfung der tarsalen Bindehaut 3. Durch das Abstehen des Unterlides und des unteren Tränenpünktchens fließen die Tränen über die Wangen 4. Während des Schlafens bleibt auf Grund des Bell-Phänomens das obere Hornhautdrittel unbedecktund trocknet aus 5. Die Therapie erfolgt durch lidstraffende Augentropfen
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 1 und 3 sind richtig

    • C. 

      C) nur 2 und 5 sind richtig

    • D. 

      D) nur 1,3 und 4 sind richtig

    • E. 

      E) nur 2,4 und 5 sind richtig

  • 19. 
    Welche Aussagen zum Tränenapparat treffen nicht zu ? 1. Bei der akuten Dakryozystitis handelt es sich um eine hochentzündliche, schmerzhafte Schwellung der Tränendrüsen 2. Unter einer Dakryozystorhinostomie nach Toti versteht man die Spülung der Tränenwege beim Neugeborenen 3. Dakryzystitiden zeichnen sich durch eine leichte Oberlidschwellung mit der typischen Paragraphenform aus 4. Mit dem Schirmertest (35mm lange papierstreifen, die in die Oberlider eingehängt werden) wir die Durchgängigkeit der Tränenwege überprüft 5. Die normale Tränensekretionsrate beträgt 2,4 μl/min
    • A. 

      A) nur 1 ist falsch

    • B. 

      B) nur 1 und 3 sind falsch

    • C. 

      C) nur 2 und 5 sind falsch

    • D. 

      D) nur 1,2,3 und 4 sind falsch

    • E. 

      E) alle sind falsch

  • 20. 
    Wenn die Hornhaut nicht kugelförmig gewölbt ist, sondern ein Meridian eine andere Brechkraft als der senkrecht darauf stehende Meridian hat, spricht man von einem Astigmatismus weil die Lichtstrahlen nicht zu einem Punkt, sondern zu einer Linie vereinigt werden
    • A. 

      A) richtig, richtig, richtig

    • B. 

      B) richtig, richtig, falsch

    • C. 

      C) richtig, falsch

    • D. 

      D) falsch, richtig

    • E. 

      E) falsch, falsch

  • 21. 
    Ein Pterygium 1. stellt lediglich eine kosmetische Beeinträchtigung dar 2. muss häufig durch eine Keratoplastik behandelt werden 3. rezidiviert häufig 4. besteht aus gelbliche Einlagerungen der Bindehaut, bei denen es sich histologisch um hyaline Degenerationen handelt 5. übt oft von nasal Zug auf die Netzhaut aus und hat so Metamorphismen zur Folge
    • A. 

      A) nur 3 ist richtig

    • B. 

      B) nur 1 und 3 sind richtig

    • C. 

      C) nur 2 und 5 sind richtig

    • D. 

      D) nur 3 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 22. 
    Welche der unten aufgeführten Operationsmethoden stellt keine Form der Refraktären Chirurgie dar ?
    • A. 

      A) die Laser in situ Keratomileusis (LASIK)

    • B. 

      B) die Photorefraktäre Keratektomie (PRK)

    • C. 

      C) Die Radiäre Keratektomie (RK)

    • D. 

      D) Die Implantation Intrastromaler Cornealer Ring Segmente (ICRS)

    • E. 

      E) Die externe Trabekelexzision (ETE)

  • 23. 
    Die Rubeosis iridis tritt fast ausschließlich als Komplikation der diabetischen Retinopathie auf, weil durch Übergreifen der Gefäße auf den Kammerwinkel ein Neovaskularisationsglaukom entstehen kann
    • A. 

      A) beide Aussagen und die Verknüpfung sind richtig

    • B. 

      B) beide Aussagen sind richtig, die Verknüpfung ist falsch

    • C. 

      C) nur die erste Aussage ist richtig

    • D. 

      D) nur die zweite Aussage ist richtig

    • E. 

      E) beide Aussagen sind falsch

  • 24. 
    Welche Aussagen zur Keratoplastik treffen nicht zu ? A) eine Keratoplastik kommt immer dann in Frage, wenn nur die Hornhaut getrübt ist, das Auge selbst aber gesund und der Augeninnendruck normal ist B) Die Hornhaut junger menschen eignet sich als Spendenmaterial weniger als die von alten Menschen C) Die Klarheit des Transplantats hängt von der Güte des Epithels ab D) Das Epithel kann vom Empfänger nicht ersetzt werden E) Meist erfolgt die Verpflanzung in Form einer Partiellen Keratoplastik, bei der eine ausgestanzte Hornhautscheibe von 5-9mm Durchmesser übertragen wird
    • A. 

      A) nur Aussage A ist falsch

    • B. 

      B) nur Aussage B ist falsch

    • C. 

      C) nur Aussage B und C sind falsch

    • D. 

      D) nur Aussagen B,C und D sind falsch

    • E. 

      E) alle Aussagen sind falsch

  • 25. 
    Die Unterscheidung zwischen vorderer und hinterer Schalentrübung ist einer der Wichtigsten präoperativen Untersuchungsbefunde bei Kataraktpatienten, weil abhängig davon, ob eine Vordere oder Hintere Schalentrübung vorliegt, entschieden wird, ob eine Vorderkammer oder Hinterkammerlinse implantiert werden muß.
    • A. 

      E) beide Aussagen und die Verknüpfung sind richtig

    • B. 

      F) beide Aussagen sind richtig, die Verknüpfung ist falsch

    • C. 

      G) nur die erste Aussage ist richtig

    • D. 

      H) nur die zweite Aussage ist richtig

    • E. 

      I) beide Aussagen sind falsch

  • 26. 
    Welche Aussagen zum Glaskörper ( Corpus vitreum) treffen zu? 1) Mouches volantes sind Glaskörpereinblutungen als Folge von Gefäßläsionen bei Netzhautablösungen 2) Eine akute hintere glaskörperabhebung muß man durch Laser oder sogar chirurgisch behandekln 3) Der Glaskörper hat auf einfallendes Licht einen ähnlichen Effekt wie eine Sammellinse, nach einer chirurgischen Glaskörperentfernung (Vitrektomie) werden die Patienten somit hyperoper als vorher 4) der Glaskörper kann bei Diabetikern im Rahmen der proliferativen diabetischen Vitreoretinopathie (PDVR) mit erkrankt sein 5) der Brechungsindex des Glaskörpers entspricht ungefähr dem des Kammerwassers
    • A. 

      A) nur Aussage 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur Aussagen 1 und 2 sind richtig

    • C. 

      C) nur Aussagen 2 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) nur Aussagen 4 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) alle Aussagen sind richtig

  • 27. 
    Bei der Episkleritis und Skleritis 1) handelt es sich um eine Entzündung im vorderen Abschnitt der Sklera 2) finden sich ein oder mehrere linsengroße, rote Infiltrationsherde 3) liegt häufig eine ausgeprägte Druckschmerzhaftigkeit vor 4) kann es nach Abklingen der Entzündung zum Sklerastaphylom kommen 5) muß differentialdiagnostisch eine Konjunktivitis ausgeschlossen werden
    • A. 

      A) nur Aussage 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur Aussagen 1 und 3 sind richtig

    • C. 

      C) nur aussagen 2 und 5 sind richtig

    • D. 

      D) nur aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) alle Aussagen sind richtig

  • 28. 
    Die altersabhängige Makuladegeneration 1) ist in der westlichen Welt bei Persone über 60 Jahren die führende Ursache für irreversiblen, schweren Sehverlust 2) ist definietr als das Vorhandensein von einer Visuseinschränkung in Verbindung mit Drüsen und geographischer Athrophie des retinalen Pigmentepithels(RPE) oder Veränderungen , die assoziiert sind mit chorioidalen Neovaskularisationen bei Personen über 50 Jahre 3) ist gewöhnliche bilateral, obwohl beide Augen nicht gleich betroffen sein müssen 4) hat zwei Hauptformen, die nicht exsudative und die exsudative 5) kann in manchen Fällen durch eine Laserphotokoagulation behandelt werden
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 1 und 2 ist richtig

    • C. 

      C) nur 2 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) nur 4 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 29. 
    Bei der Diagnostik des Glaukoms werden folgende Untersuchungsmethoden eingesetzt: 1) Hornhauttopographie 2) Hornhautpachymetrie 3) Perimetrie 4) Tensiotagesprofile 5) Fluoreszenzangiographie
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 2 ist richtig

    • C. 

      C) nur 3 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) nur 2, 3, 4 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 30. 
    Im Gegensatz zur frischen Ablatio retinae findet sich bei der Retinoschisis ein absolutes Skotom weil Bei der Retinoschisis eine Spaltung innerhalb der Netzhautschichten vorliegt und somit die Reizweiterleitung unterbrochen ist
    • A. 

      A) beide Aussagen und die Verknüpfung sind richtig

    • B. 

      B) beide Aussagen sind richtig, die Verknüpfung ist falsch

    • C. 

      C) nur die erste Aussage ist richtig

    • D. 

      D) nur die zweite Aussage ist richtig

    • E. 

      E) beide Aussagen sind falsch

  • 31. 
    Eine Entzündung der Aderhaut (Uveitis) ist nur dann schmerzhaft, wenn sie nach vorn auf den Ziliarkörper übergreift oder wenn eine Drucksteigerung entsteht weil die Aderhaut keine sensiblen Nerven hat
    • A. 

      A) richtig, richtig, richtig

    • B. 

      B) richtig, richtig, falsch

    • C. 

      C) richtig, falsch

    • D. 

      D) falsch, richtig

    • E. 

      E) falsch, falsch

  • 32. 
    Risikofaktoren für eine diabetische Retinopathie sind 1. lange Lebensdauer 2. schlechte metabolische Kontrolle 3. Schwangerschaft 4. Hypertonus 5. Jugendliches Alter
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 1 und 2 sind richtig

    • C. 

      C) nur 2 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) nur 1,2,3 und 4 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 33. 
    Ursachen einer Leukokorie sind 1. Retinoblastom 2. Persistierender, primärer hyperplastischer Glaskörper 3. Retrolentale Fibroplasie 4. Ulcus corneae 5. Glaskörperabszess
    • A. 

      A) nur 4 ist richtig

    • B. 

      B) 1 und 2 sind richtig

    • C. 

      C) 3 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) 1,2,3 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 34. 
    Welche Aussagen zur Carotis-Cavernosus-Fistel treffen zu? 1. Sie kann traumatischer Ursache als Folge einer Schädelbasisfraktur sein 2. Es handelt sich um einen arteriovenösen Shunt 3. Es fällt eine ein-oder doppelseitiger, pulsierender, eindrückbarer Exophtalmus auf 4. Chemosis der Konjunktivenund Erweiterung der Bindehautgefäße treten auf 5. Dopplersonografie und Karotisangiografie gehören zu den Diagnosemethoden
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 3 ist richtig

    • C. 

      C) nur 1 und 2 sind richtig

    • D. 

      D) nur 2,3,4 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 35. 
    Welche Substanzgruppen werden bei der Behandlung der verschiedenen Glaukomformen eingesetzt ? 1. systemische Carboanhydrasahemmer 2. lokale Carboanhydrasahemmer 3. Cholinergika 4. Adrenergika 5. Antiadrenergika
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 3 ist richtig

    • C. 

      C) nur 1 und 2 sind richtig

    • D. 

      D) nur 1,2,3 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 36. 
    Bei der Arteriitis temporalis (M. Horton) – eine Riesenzellarteriitis im Versorgungsgebiet der Arteria carotis 1. finden sich Sehstörungen bis hin zur Erblindung 2. kommt es infolge der Durchblutungsstörung immer zur Bildung einer dichten Kernkatarakt 3. kann im Labor typischerweise eine massiv erhöhte BSG nach Westergren nachgewiesen werden 4. muss mit Cortikosteroiden hochdosiert behandelt werden 5. ist die Behandlung mit nichtsteroidalen Antiphlogistika völlig ausreichend
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 4 ist richtig

    • C. 

      C) alle sind richtig

    • D. 

      D) 1,3 und 4 sind richtig

    • E. 

      E) 2 und 5 sind richtig

  • 37. 
    Welche Ursachen kann Schielen haben? 1. Funktionsschwäche 2. Muskelanomalien 3. Angeborenen Katarakt 4. Nicht korregierte Hypermetropie 5. Drusenpapille
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 4 ist richtig

    • C. 

      C) nur 2 und 5 sind richtig

    • D. 

      D) nur 1,2,3 und 4 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 38. 
    In fortgeschrittenen Fällen der Fuchs’schen Endotheldystrophie der Hornhaut ist die Gabe von Tränenersatzmitteln Therapie der Wahl weil es als Folge einer Kataraktoperation bei einem Patienten mit Fuchs’scher Endotheldystrophie zur Hornhautdekompensation und Eintrübung kommen kann
    • A. 

      A) richtig, richtig, richtig

    • B. 

      B) richtig, richtig, falsch

    • C. 

      C) richtig, falsch

    • D. 

      D) falsch, richtig

    • E. 

      E) falsch, falsch

  • 39. 
    Welches ist die korrekte Bezeichnung für einen Eiterspiegel in der Vorderkammer ?
    • A. 

      A) Hyposphagma

    • B. 

      B) Hyphäma

    • C. 

      C) Hypopyon

    • D. 

      D) Hypermetropie

    • E. 

      E) Hyperphorie

  • 40. 
    Welches sind mögliche Folgen einer Retrobulbäranästhesie vor Katarakt-OP? 1) Retrobulbäres Hämatom 2) Exophtalmus 3) Intraorbitaler und intraokulärer Druckanstieg 4) Monokelhämatom 5) Bulbusperforation
    • A. 

      A) nur 1 und 4 sind richtig

    • B. 

      B) nur 2 und 3 sind richtig

    • C. 

      C) nur 1,2 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) nur 2,3,4 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 41. 
    Welche Aussagen zu hinteren Synechien sind nicht zutreffend?
    1. Es handelt sich um Verklebungen der Rückfläche der Hornhaut mit der Iris durch Fibrinausschwitzung
    2. Sie treten als Komplikation nach einer intraokulären OP auf
    3. Es besteht die Gefahr einer Iris bombata (Napfkucheniris) mit Sekundärglaukom
    4. Als Therapie wird neben der mechanischen, operativen Lösung der verklebung eine medikmentöse Sprengung mit Carboanhydrasehemmern durchgeführt
    5. Es handelt sich um Verklebungen der Rückfläche der Iris mit der Linse durch Fibrinausschwitzungen
    • A. 

      A) nur 1 ist falsch

    • B. 

      B) nur 2 und 3 sind falsch

    • C. 

      C) nur 1 und 4 sind falsch

    • D. 

      D) nur 4 und 5 sind falsch

    • E. 

      E) alle sind falsch

  • 42. 
    Im Gegensatz zur frischen Ablatio retinae findet sich bei der Retinoschisis ein relatives Skotom weil bei der Retinoschisis eine Spaltung innerhalb der Netzhautschichtenvorliegt und somit die Reizweiterleitung unterbrochen ist 
    • A. 

      A) richtig, richtig, richtig

    • B. 

      B) richtig, richtig, falsch

    • C. 

      C) richtig, falsch

    • D. 

      D) falsch, richtig

    • E. 

      E) falsch, falsch

  • 43. 
    Zwischen welchen Schichten entsteht eine ablatio retinae?    
    • A. 

      A) zwischen Sinnesepithel und retinalen Pigmentepithel

    • B. 

      B) zwischen Sinnesepithel und Nervenfaserschicht

    • C. 

      C) zwischen Choroidea und Sklera

    • D. 

      D) zwischen äußerer plexiformer Schicht und äußerer Körnerschicht

    • E. 

      E) zwischen retinalem Pihmentepithel und Choroidea

  • 44. 
    Welche Aussage zur Lichtbrechung am Auge sind richtig?
    1. Die Achsenmyopie entsteht durch Langbau des Auges
    2. Die stärkste Brechung des Lichtes erfolgt durch die Linse
    3. Die Gesamtbrechkraft des Auges beträgt 19 Dioptrien
    4. Die Emmetropie beruht auf einen Missverhältnis von Achsenlänge und Brechkraft der brechenden Medien
    5. Durch Akkomodation der Hornhaut besteht die Möglichkeit, Gegenstände unterschiedlicher Entfernung zu fokussieren 
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 1 und 3 sind richtig

    • C. 

      C) nur 2 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) nur ist richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 45. 
    Eine Myopie von 5 Dioptrien in der Kindheit braucht im allgemeinen noch nicht mit Brille oder Kontaktlinse korrigiert zu werden, weil Eine Myopie von 5 Dioptrien in der Kindheit im allgemeinen noch durch die Akkomodation kompensiert werden kann 
    • A. 

      A) richtig, richtig, richtig

    • B. 

      B) richtig, richtig, falsch

    • C. 

      C) richtig, falsch

    • D. 

      D) falsch, richtig

    • E. 

      E) falsch, falsch

  • 46. 
    Ein Hordeolum externum (Gerstenkorn)
    1. ist ein kleiner Abszess der Moll’schen Drüsen
    2. ist meist durch eine Staphylokokkeninfektion verursacht
    3. geht mit eine berührungsschmerzhaften, entzündeten Veränderung des Lidrandes einher
    4. muss in den meisten Fällen nicht behandelt werden, da es sich spontan zurückbilden bzw. entleeren kann 
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 1 und 3 sind richtig

    • C. 

      C) nur 2 und 4 sind richtig

    • D. 

      D) nur 4 ist richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 47. 
    Welches Lidzeichen passt nicht zur endokrinen Orbitopathie?    
    • A. 

      A) Oberlidretraktion

    • B. 

      B) Entropium

    • C. 

      C) Lidschwellung

    • D. 

      D) Seltener Lidschlag

    • E. 

      E) Weite Lidspalte

  • 48. 
    Folgen einer Rubeosis Iridis können sein:
    1. Sekundärglaukom
    2. Vorderkammerblutungen
    3. Iriskolobom
    4. Hypopyon
    5. Erblindung 
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 3 ist richtig

    • C. 

      C) nur 2 und 3 sind richtig

    • D. 

      D) nur 3 und 4 sind richtig

    • E. 

      E) nur 1,2 und 5 sind richtig

  • 49. 
    Welcher Gesichtsfeldausfall entsteht bei Durchtrennung des linken Nervus opticus?    
    • A. 

      A) keine der unten angeführten Möglichkeiten trifft zu

    • B. 

      B) Ipsilaterale homonyme Hemianopsie

    • C. 

      C) Kontralaterale homonyme Hemianopsie

    • D. 

      D) Bitemporale Hemianopsie

    • E. 

      E) Binasale Hemianopsie

  • 50. 
    Welche der unten aufgeführten Massnahmen gehören zur ersten Hilfe bei Verätzungen des Auges?
    1. Eintropfen von Lokalanästhetika
    2. Ausspülen des Bindehautsackes, am besten mit Pufferlösung, ersatzweise auch mit Getränken (Wasser, Sprudel, Bier)
    3. Entfernen von Fremdkörpern und ektropionieren der Lider
    4. Erweiterung der Pupille wegen der eintretenden Iritis
    5. Topische Gabe von Antibiotika und Steroiden sowie Gabe von Vitamin C lokal 
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 1 und 2 sind richtig

    • C. 

      C) nur 1,2 und 3 sind richtig

    • D. 

      D) 1,2,3 und 4 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 51. 
    Welche Aussage trifft nicht zu? Ein Katarakt kann typischerweise verursacht sein durch? 
    • A. 

      A) Diabetes mellitus

    • B. 

      B) Gicht

    • C. 

      C) Neurodermitis disseminata

    • D. 

      D) Myotonische Dystrophie

    • E. 

      E) Hypokalzämische Tetanie

  • 52. 
    Eine sekundäre Netzhautablösung kann auftreten in Folge:
    1. einer proliferierenden diabetischen Vitreoretinopathie
    2. einer aszendierenden Optikusatrophie
    3. eines maligen Melanoms der Aderhaut 
    • A. 

      A) nur 1 ist richtig

    • B. 

      B) nur 1 und 2 sind richtig

    • C. 

      C) nur 1 und 3 sind richtig

    • D. 

      D) nur 2 und 3 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind richtig

  • 53. 
    Welche Aussage ist richtig ? Das akute Engwinkelglaukom 
    • A. 

      A) wird durch Laserkoagulation des Trabekelwerks (Lasertrabekuloplastik) behandelt

    • B. 

      B) erfordert keine prophylaktischen Eingriffe am Partnerauge

    • C. 

      C) wird dem betroffenen Patienten wegen des einseitigen Auftretens meist nur zufällig bewußt

    • D. 

      D) kann mit Carboanhydrasehemmern behandelt werden

    • E. 

      E) zeigt meist eine verengte Pupille

  • 54. 
    Beurteilen Sie die Korrektheit folgender Therapiemassnahmen !
    1. Herpetische Keratitis dendritika – lokale Steroide
    2. Apoplexia papillae – BSG von 70/110 – Hochdosierte Steroide
    3. Optikusneuritis mit kernspinttomographisch sichtbaren ZNS-Entmarkungsherden – Steroidmegadosistherapie
    4. Akute Iridozyklitis – Miotika
    5. Einseitig schielendes Kleinkind – Prismenverordnung 
    • A. 

      A) 1-5 alle sind richtig

    • B. 

      B) 1,2,3 und 4 sind richtig

    • C. 

      C) 1,2 und 3 sind richtig

    • D. 

      D) 2und 3 sind richtig

    • E. 

      E) 3,4 und 5 sind richtig

  • 55. 
    Homonyme Gesichtausfälle
    1. 1)  sind in der Mehrzahl durch vaskuläre Prozesse verursacht
    2. 2)  werden meist durch Tumoren verursacht
    3. 3)  können zu Lesestörungen führen
    4. 4)  sind Ausdruck einer Läsion im Bereich der Sehnervenkreuzung
    5. 5)  bedürfen einer umgehenden Abklärung durch ein bildgebendes Verfahren 
    • A. 

      A) 1-5 sind richtig

    • B. 

      B) 2,3,5 sind richtig

    • C. 

      C) 1,2,3 sind richtig

    • D. 

      D) nur 5 ist richtig

    • E. 

      E) 1,3,5 sind richtig

  • 56. 
    Welche Antwort ist falsch ? Eine Uveitis kann Symptom sein von: 
    • A. 

      A) M. Bechterew

    • B. 

      B) M. Reiter

    • C. 

      C) Sarkoidose

    • D. 

      D) Syphilis

    • E. 

      E) Adrenogenitales Syndrom

  • 57. 
    Welche Antwort ist richtig ? Bei häufigen Hordeola denken Sie an 
    • A. 

      A) Tuberkulose

    • B. 

      B) Leukämie

    • C. 

      C) Galaktosämie

    • D. 

      D) Allergie

    • E. 

      E) Diabetes mellitus

  • 58. 
    Bei einem frischen Zentralarterienverschluss findet man:
    1. Papillenödem
    2. Papillenabblassung
    3. Netzhautöden
    4. Wundernetzförmige Arterien
    5. Kirschrote Makula 
    • A. 

      A) 1,3,5 sind richtig

    • B. 

      B) 2,5 sind richtig

    • C. 

      C) 2,3,4 sind richtig

    • D. 

      D) 1,4,5 sind richtig

    • E. 

      E) 3,5 sind richtig

  • 59. 
    Welche Aussagen zur Retinitis pigmentosa treffen zu ?
    1. die y-chromosomale Formist die prognostisch ungünstigere
    2. Stets liegt ein eindeutig erkennbarer Mendelscher Erbgang vor
    3. Es ist eine progrediente, jedoch niemals zur Erblindung führende Erkrankung
    4. Die Behandlung mit Vitamin A-Palmitatbeseitigt das Symptom „Nachtblindheit“
    5. Vitamin A-Palmitat beeinflusst möglicherweise den Langzeitverlauf positiv 
    • A. 

      A) nur 2 ist richtig

    • B. 

      B) 1 und 5 sind richtig

    • C. 

      C) alle sind richtig

    • D. 

      D) alle sind falsch

    • E. 

      E) 3 und 4 sind richtig

  • 60. 
    Eine 65-jährige Patientin kommt in Ihre Praxis, weil sie auf dem rechten Auge nichts mehr sieht. Auf Befragen Ihrerseits berichtet sie über Kau- und Schläfenkopfschmerzen. Was tun Sie nicht? 
    • A. 

      A) BSG schnellstmöglich abnehmen

    • B. 

      B) Prednisolon 100 mg i.v.

    • C. 

      C) Als Erstmassnahme Biopsie der A. temporalis veranlassen

    • D. 

      D) Pupillen spiegeln

    • E. 

      E) Inspizieren und Palpieren der Gefäßwände der A. temporalis auf knotige Verhärtungen

  • 61. 
    Sie haben als praktischer Arzt einen Patienten ein skopolaminhaltiges Präparat als Spasmolytikum verordnet. Er ruft sie nun abends an und klagt über Kopfschmerzen und Verschwommensehen. Was unternehmen Sie? 
    • A. 

      A) Ich rate dem Patienten, ein Schmerzmittel zu nehmen, und falls das nicht hilft, am nächsten Tag zum Augenarzt zu gehen.

    • B. 

      B) Ich frage ihn, ob er geschweißt hat oder im Solarium gewesen ist. Wenn ja, ist es wohl eine Keratitis photoelectrica. Er soll Bepanthen Augensalbe nehmen. Wenn es nicht besser wird, soll er am folgenden Tag zum Augenarzt gehen.

    • C. 

      C) Ich rate, das Präparat sofort abzusetzten und am nächsten Tag zur Sprechstunde zu kommen.

    • D. 

      D) Es könnte sich um ein Offenwinkelglaukom handeln. Ich bestelle den Patienten zu mir und gebe ihn 1% Pilocarpin Augentropfen.

    • E. 

      E) Es könnte ein Winkelblockgleukom vorliegen. Ich bestelle den Patienten in die Praxis, spritze 1 Amp. Diamox und schicke ihn sofort zum nächsten augenärztlichen Notdienst

  • 62. 
    Sollen Diabetiker regelmäßig beim Augenarzt vorgestellt werden ?
    1. Nur wenn sie schlecht sehen
    2. Nur wenn sie insulinpflichtig sind
    3. Wenn keine Fundusveränderungen vorhanden sind, jährlich, anderenfalls vierteljährlich
    4. Bei Blutzuckerwerten unter 150 mg/dl bis auf weiteres nicht erforderlich
    5. Nur wenn sie ihre Diät nicht einhalten
    6. Nur wenn der Augenarzt selbst Diabetiker ist 
    • A. 

      A) 1,4,6 sind richtig

    • B. 

      B) 3 ist richtig

    • C. 

      C) 3,4 sind richtig

    • D. 

      D) 2,4 sind richtig

    • E. 

      E) 2,4,5 sind richtig

  • 63. 
    Welche Aussage zur Diabetischen Retinopathie ist richtig ?    
    • A. 

      A) Typ I Diabetiker haben ein höheres Risiko der Entwicklung einer diabetischen Makulopathie als Typ II Diabetiker

    • B. 

      B) Eine panretinale Laserkoagulation kann das Sehvermögen beim Diabetiker zumeist unmittelbar verbessern

    • C. 

      C) Eine Regulierung der Stoffwechsellage beim Diabetiker hat keinen Einfluss auf das Auftreten einer diabetischen Retinopathie

    • D. 

      D) Im Anfangsstadium der diabetischen Retinopathie kommt es zur Neubildung von Gefäßen und fibrösen Gewebe

    • E. 

      E) Eine Laserkoagualation der Netzhautsoll die Bildung von Neovaskularisationen unterdrücken

  • 64. 
    Typische Augenbeteiligungen bei Aids sind:
    1. Retina: cotton-wool-Exsudate, Blutungen, ischämische Nekrosen
    2. Lider, Bindehaut: Kaposi-Sarkom
    3. Bindehaut: allergische Reaktion auf in Tränen vorhandenes HIV-Antigen
    4. Sehnerv: Entzündung, Atrophie
    5. Hornhaut: Kayser-Fleischer-Kornealring 
    • A. 

      A) 1 und 4 sind richtig

    • B. 

      B) 1,2 und 4 sind richtig

    • C. 

      C) 1,3 und 5 sind richtig

    • D. 

      D) 1,3,4 und 5 sind richtig

    • E. 

      E) 1-5 alle sind richtig

  • 65. 
    Welche Antwort ist falsch? Erscheinungen beim malignen Melanom der Aderhaut können sein:    
    • A. 

      A) Ablatio retinae

    • B. 

      B) Protrusio bulbi (Exophtalmus)

    • C. 

      C) Zunehmende Hyperopie

    • D. 

      D) Sekundärglukom

    • E. 

      E) Retrobulbärneuritis

  • 66. 
    Welche Antwort ist richtig? Die Frühgeborenenretinopathie    
    • A. 

      A) führt unbehandelt zwangsläufig zur Erblindung

    • B. 

      B) wird durch zu hohen Sauerstoffpartialdruck beim inkubierten Frühgeborenen ausgelöst

    • C. 

      C) kann nicht operativ behandelt werden

    • D. 

      D) ist nur ausnahmsweise mit anderen Augenerkrankungen (Myopie,Schielen) assoziiert

    • E. 

      E) Frühgeborene mit hohem Geburtsgewicht haben ein relativ hohes Erkrankungsrisiko

  • 67. 
    Welche Aussage zum Katarakt ist nicht richtig?    
    • A. 

      A) am häufigsten ist die senile Katarakt

    • B. 

      B) Eine Katarakt findet sich bei der Myotonica dystrophica

    • C. 

      C) Eine Katarakti st eine Komplikation langdauernder Steroidtherapie

    • D. 

      D) Eine Katarakt ist Folge lang andauernder intraokulärer Entzündungen

    • E. 

      E) Eine einseitige kongenitale Katarakt muss selten unverzüglich operiert werden

  • 68. 
    Ein retinaler Venenverschluss
    1. zeigt typischerweise Streifenblutungen im Einzugsbereich des betroffenen Gefäßes
    2. kann durch Makula-Ödem zu einer erheblichen Visusminderung führen
    3. ist keiner wirksamen Akuttherapie zugänglich
    4. erfordert unter Umständen eine spätere Laserkoagulationsbehandlung
    5. erfordert keine weitgehende internistische Abklärung 
    • A. 

      A) nur 2 und 3 sind richtig

    • B. 

      B) alle sind richtig

    • C. 

      C) nur 5 ist richtig

    • D. 

      D) 1-4 sind richtig

    • E. 

      E) 1 und 5 sind richtig

  • 69. 
    Welche Aussage ist falsch ? Eine Neuritis Nervi optici 
    • A. 

      A) führt in der Regel zu einer akuten Sehverschlechterung

    • B. 

      B) hat ihren Häufigkeitsgipfel ca. im 60. Lebensjahr

    • C. 

      C) ist typischerweise von Augenbewegungsschmerzen begleitet

    • D. 

      D) ist nicht selten Erstsymptom einer Encephalomyelitis disseminata

    • E. 

      E) kann mit Steroid-Megadosen behandelt werden

  • 70. 
    Welche Aussage ist falsch? Häufige Ursachen der Erblindung im Erwachsenenalter sind: 
    • A. 

      A) senile Makuladegeneration

    • B. 

      B) Diabetische Retinopathie

    • C. 

      C) Retinitis pigmentosa

    • D. 

      D) Glaukom

    • E. 

      E) Retinoblastom

  • 71. 
    Typische Augenbeteiligungen bei AIDS sind:
    1. bandförmige Hornhautdegenerationen
    2. Retina: cotton-wool-Exsudate, Blutungen, ischämische Nekrosen
    3. Sehnerv: Entzündung
    4. Gesichtsfeld: homonymer Quadrantenausfall
    5. Lider, Bindehaut: Kaposi-Sarkom 
    • A. 

      A) 1,3,5 sind richtig

    • B. 

      B) 2,4,5 sind richtig

    • C. 

      C) 2,3,4 sind richtig

    • D. 

      D) 2,3,5 sind richtig

    • E. 

      E) 1-5 sind richtig

  • 72. 
    Sie sind ein praktischer Arzt auf dem Lande. Zu Ihnen kommt ein 73-jähriger Patient mit einer plötzlichen, einseitigen Visusminderung. An welche Differentialdiagnosen müssen Sie sofort denken und bereits in Ihrer Praxis entsprechende Schritte einleiten ?
    1. Arteriitis temporalis
    2. Zentral- oder Astarterienverschluss
    3. Ischämische Optikusneuropathie
    4. Quellung einer fortgeschrittenen Katarakt
    5. Gar keine, denn ältere Herrschaften neigen zu Übertreibungen 
    • A. 

      A) alle sind richtig

    • B. 

      B) 1,3,5 sind richtig

    • C. 

      C) 1-3 sind richtig

    • D. 

      D) nur 5 ist richtig

    • E. 

      E) 2,3 sind richtig

  • 73. 
    In Ihre Praxis kommt ein weinedes 3-jähriges Mädchenmit einem gerötetem schmerzhaften rechten Auge. In näherer Umgebung gibt es keinen Augenarzt. Die Mutter berichtet, dass der Kleinen ein Ast in Auge geschnellt sei. Da bei vorsichtiger oberflächlicher Inspektion kein Fremdkörper zu sehen ist, schicken sie die Kleine nach Gabe eines Lokalanästhetikums nach Hause weil es unwahrscheinlich ist, dass man beim Ektropionieren einen subtarsalen Fremdkörper findet und das man das Mädchen durch das Ektropionieren nur unnötig quälen würde. 
    • A. 

      A) richtig, richtig, richtig

    • B. 

      B) richtig, richtig, falsch

    • C. 

      C) richtig, falsch

    • D. 

      D) falsch, richtig

    • E. 

      E) falsch, falsch

  • 74. 
    Bei einer rechtsseitigen Abduzensparese bemerkt ein Patient beim Rechtsblick in der Regel gekreuzte Doppelbilder weil bei einer Abduzensparese der primäre Schielwinkel größer ist als der sekundäre. 
    • A. 

      A) richtig, richtig, richtig

    • B. 

      B) richtig, richtig, falsch

    • C. 

      C) richtig, falsch

    • D. 

      D) falsch, richtig

    • E. 

      E) falsch, falsch

  • 75. 
    Eine konnatale Ptosis
    1. tritt stets einseitig auf
    2. ist lediglich ein kosmetisches Problem und eine OP deshalb ein Wahleingriff
    3. ist gelegentlich mit einer Parese des Musculus rectus superior assoziiert
    4. kann neurogen bedingt sein
    5. kann familiär gehäuft auftreten 
    • A. 

      A) 1 ist richtig

    • B. 

      B) 1-3 sind richtig

    • C. 

      C) 3-5 sind richtig

    • D. 

      D) 1-5 sind richtig

    • E. 

      E) alle sind falsch

  • 76. 
    Ein einseitiger Exophtalmus
    1. kommt bei der endokrinen Orbitopathie nicht vor
    2. kann an eine Tumorerkrankung denken lassen
    3. kann Ausdruck einer Orbitalphlegmone sein
    4. sollte Anlass zu einer Gesichtsfelduntersuchung sein
    5. kann durch eine einseitige Myopie vorgetäuscht werden 
    • A. 

      A) 1 ist richtig

    • B. 

      B) 1,2,3 und 4 sind richtig

    • C. 

      C) 1 und 3 sind richtig

    • D. 

      D) 2-5 sind richtig

    • E. 

      E) 1-4 sind richtig

  • 77. 
    Befunde einer endokrinen Orbitopathie sind/können sein:
    1. Hyperthyreose
    2. Lidretraktion beim Blick nach unten (Gräfe-Zeichen)
    3. Uveitis
    4. Doppelbilder
    5. Optikusneuropathie 
    • A. 

      A) 1-5 sind richtig

    • B. 

      B) 1,2,4,5 sind richtig

    • C. 

      C) 1 und 3 sind richtig

    • D. 

      D) 1,3,4 sind richtig

    • E. 

      E) alles falsch

  • 78. 
    Welche Antwort ist richtig? Die Frühgeborenenretinopathie 
    • A. 

      A) führt unbehandelt zwangsläufig zur Erblindung

    • B. 

      B) wird durch zu niedrigen Sauerstoff-Partialdruck beim Frühgeborenen ausgelöst

    • C. 

      C) kann in bestimmten Stadien durch Kältebehandlung (Kryokoagulation) gestoppt werden

    • D. 

      D) ist nur ausnahmsweise mit anderen Augenerkrankungen (Myopie, Schielen etc.) assoziiert

    • E. 

      E) Frühgeborene mit hohen Geburtsgwicht haben ein relativ hohes Erkrankungsrisiko

  • 79. 
    Bei einem 3 Wochen alten Säugling mit ständigen einseitigen Tränenträufeln findet sich kaudal des medialen Lidbändchens eine leichte Vorwölbung bei ansonsten weitgehend unauffälligen Auge. Bei Druck auf die Vorwölbung entleert sich gelblich-schleimige Flüssigkeit in den Bindehautsack. Was liegt am wahrscheinlichsten zugrunde? 
    • A. 

      A) Verschluss des unteren Tränenpünktchens

    • B. 

      B) Verschluss des Canaliculus lacrimalis und Saccus lacrimalis

    • C. 

      C) Agenesie des Saccus lacrimalis

    • D. 

      D) Verschluss zwischen Ductus lacrimalis und unteren Nasengang

    • E. 

      E) Chronische Dakryoadenitis

  • 80. 
    Die häufigste Ursache einer Neugeborenenkonjunktivitis ist/sind    
    • A. 

      A) Chlamydien

    • B. 

      B) Staph. Aureus

    • C. 

      C) Herpes simplex

    • D. 

      D) Gonokokken

    • E. 

      E) Treponemen